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Die Euphorbia ingens ist giftig, wie alle Wolfsmilchgewächse

Euphorbia ingens – exotisch, schön und giftig

Der Wolfsmilch Kaktus (Euphorbia ingens) kann aufgrund seines Erscheinungsbildes sehr leicht mit "echten" Kakteenarten verwechselt werden. Dabei handelt es sich bei dieser Pflanze in Wirklichkeit um ein Wolfsmilchgewächs der Pflanzengattung Arten, dessen gefährliche Giftstoffe eine durchaus vorsichtige Vorgangsweise bei der Pflege erforderlich machen.

Den Kontakt mit dem weißen Milchsaft unbedingt vermeiden

Schon bei kleinen Verletzungen der äußeren Haut von Euphorbia ingens kann sofort der milchige, weiße Pflanzensaft austreten, der an der Luft in kurzer Zeit gerinnt. Diesen Pflanzensaft sollten Sie niemals mit bloßen Händen berühren, da er schon dadurch starke Hautirritationen und unangenehme Reaktionen hervorrufen kann. Tragen Sie bei Pflegemaßnahmen daher stets Schutzhandschuhe und schützen Sie alle Körperstellen und besonders die Augen und Schleimhäute vor dem Pflanzensaft der Euphorbien. Betroffene Stellen sollten mit viel klarem Wasser gereinigt und anschließend von einem Arzt in Augenschein genommen werden.

Informierte Gärtner können mit Euphorbia ingens problemlos umgehen

Auch wenn die Inhaltsstoffe des Euphorbien-Pflanzensafts sogar Krankheiten wie Krebs begünstigen sollen: Grundsätzlich sind diese exotischen Pflanzenschönheiten auch nicht viel gefährlicher als zahlreiche andere, beliebte Zimmerpflanzen. Beachten Sie aber die folgenden Hinweise im Zusammenhang mit der Kultur von Euphorbia ingens:

  • Besondere Vorsicht bei Kindern und Haustieren in der Nähe einer Kaktus-Wolfsmilch
  • Verletzungen an den Pflanzen weitestgehend vermeiden
  • bei Pflegemaßnahmen Handschuhe und Schutzbrille tragen
  • durch regelmäßiges Lüften Rückstände in der Raumluft entfernen

Tipps

Werden größere Exemplare der Kaktus-Wolfsmilch zurückgeschnitten, so kommt es durch die Gerinnung des Milchsafts an den Wunden in Innenräumen mitunter zu einer starken Konzentration der dabei entstehenden Dämpfe in der Raumluft. Achten Sie daher unmittelbar nach dem Rückschnitt auf eine ausreichende Belüftung, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Text: Alexander Hallsteiner Artikelbild: angelaflu/Shutterstock

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