Walnussbaum düngen – so machen Sie es richtig

Walnussbäume verlangen grundsätzlich nicht allzu viel, was die Pflege betrifft. Sie sind sehr anspruchslos - auch und insbesondere in Bezug auf das Düngen. Nichtsdestotrotz raten wir Ihnen dazu, Ihren schönen Gartenfreund einmal im Jahr mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Dieser Beitrag verrät Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen!

walnussbaum-duengen
Dem jungen Walnussbaum genügt ein bisschen Kompost

Der Walnussbaum – eine pflegeleichte Pflanze

Ein Walnussbaum braucht letzten Endes bloß einen adäquaten Standort, um kräftig zu gedeihen und mit den Jahren (eher Jahrzehnten) Früchte zu tragen. Findet der Baum im Boden ausreichend Nährstoffe vor, ist er (fast) wunschlos glücklich.

Wir empfehlen allerdings, kein Risiko einzugehen und den Walnussbaum trotz seiner Anspruchslosigkeit regelmäßig zu düngen. Einmal pro Jahr ist ausreichend.

Welches Düngemittel eignet sich für die Walnuss?

Gleich eine gute Nachricht: Sie können gut und gerne auf Dünger aus dem Fachhandel verzichten. Für einen Walnussbaum müssen Sie in der Regel keinerlei Flüssig-, Voll- oder organische Düngemittel kaufen.

Stattdessen ist es sinnvoll, die Walnuss auf natürlichem Wege mit den erforderlichen Nährstoffen zu verwöhnen. Entscheiden Sie sich für die einfachste und preiswerteste Lösung: reifen Kompost.

Walnussbaum düngen – in drei einfachen Schritten

  1. Warten Sie, bis Ihr Walnussbaum seine Früchte verloren hat.
  2. Legen Sie den reifen Kompost um den Stamm der Walnuss herum auf den Boden.
  3. Arbeiten Sie den Kompost daraufhin sorgfältig in das Erdreich ein.

Durch das natürliche Düngen verbessern Sie den Boden in doppelter Weise:

1. Sie optimieren die Bodenqualität, was die Nährstoffe betrifft.
2. Sie lockern den Boden auf, was diesem die Aufnahme von Feuchtigkeit erleichtert.

Extra: Wann Sie eine Bodenanalyse durchführen sollten

Ihre Walnuss wächst nur schlecht? Bildet sie vielleicht trotz Altersreife keine Früchte aus? Oder entwickelt der Baum welke Blätter?

In diesen drei Fällen sollten Sie eine Bodenanalyse durchführen (lassen). So geht’s:

  1. Entnehmen Sie in unmittelbarer Stammnähe ein wenig Erde.
  2. Füllen Sie die Probe in einen luftdichten Behälter.
  3. Bringen Sie den Behälter mit der Erde in eine Gärtnerei oder in ein Labor.
  4. Lassen Sie die Erde von den dortigen Experten testen.
  5. Schauen Sie, welche für die Walnuss wichtigen Nährstoffe im Boden fehlen.
  6. Nehmen Sie daraufhin eine gezielte Düngung vor.
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Viktor Kovtun/Shutterstock

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.