Vertrocknete Fichte retten – so geht’s

Bemerken Sie Anzeichen von Trockenheit bei Ihrer Fichte, muss es noch nicht zu spät für sie sein. Je nach Symptomen lässt sich der Nadelbaum möglicherweise noch retten. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, was unter welchen Umständen zu tun ist.

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Ist die Fichte stark vertrocknet, ist sie meist nicht mehr zu retten

Welche Ursachen hat Trockenheit bei der Fichte?

Eine Fichte vertrocknet, wenn es ihr an Feuchtigkeit mangelt. Dies ist durch den Klimawandel und die zunehmend trockeneren Sommer insbesondere im Tiefland der Fall. Deshalb sterben in den Wäldern und auch in den privaten Gärten immer mehr Fichten ab.

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Da die Grundbedingungen gegenwärtig relativ schlecht sind, steht der Gärtner noch mehr in der Verantwortung. Er muss seine Fichte hegen und pflegen, um ihr trotz der widrigen Umstände ein langes gesundes Leben zu ermöglichen.

Wie kann man eine vertrocknete Fichte retten?

Solange sich die Trockenheit der Fichte „nur“ an verfärbten Nadeln bemerkbar macht, genügt es oftmals, den Baum regelmäßig ausreichend zu gießen. Dabei gilt es jedoch darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht.

Problematisch wird es hingegen, wenn die Fichte bereits stark vertrocknet ist, was sich durch Risse am Stamm sowie schlimmstenfalls durch einen Pilz- oder Borkenkäferbefall bemerkbar machen kann. Unter diesen Umständen hilft gemeinhin nur noch das Fällen des Baums.

Tipp

Symptome einer vertrockneten Fichte

Dass Ihre Fichte sehr trocken ist, erkennen Sie unter anderem an gelblich bis bräunlich verfärbten Nadeln. Bei anhaltender Trockenheit kommen Rissbildungen im unteren Stammbereich hinzu. Diese können in der Folge einen Pilz- und/oder Insektenbefall begünstigen.

Text: Natascha Mussger
Artikelbild: Jolanta Mosakovska/Shutterstock