Das Wachstum der Trauerweide

Bevor Sie eine Trauerweide im eigenen Garten pflanzen, sollten Sie sich ausführlich mit deren Wachstum befassen. Denn aufgrund der maximalen Höhe von etwa 10-20 Metern eignen sich die Laubbäume nur bedingt für Privatgrundstücke. Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen.

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Die Trauerweide kann bis zu 20m hoch werden

Habitus

  • ausladende Krone
  • Wuchshöhe bis zu 20 Meter
  • lang herab hängende Äste

Spezielle Wuchsformen

Bietet Ihr Garten nicht genügend Platz für eine Trauerweide? Dieses Problem können Sie umgehen, indem Sie den Laubbaum im Kübel kultivieren. Dank eines regelmäßigen Schnitts gelingt es Ihnen, das Wachstum relativ gering zu halten. Dennoch breiten sich die Wurzeln im Kübel stark aus. Pflanzen Sie die Trauerweide rechtzeitig um und achten Sie stets auf ein angemessenes Volumen des Pflanzentopfes.

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Abhängigkeit von Wachstumsgeschwindigkeit und Alter

Trauerweiden können hinsichtlich des Wachstum gut mit Erlen, Kastanien und anderen großwüchsigen Bäumen mithalten. Der einzige Unterschied ist das Höchstalter der Laubbäume. Trauerweiden weisen bereits mit geringem Alter ein rasantes Wachstum auf. Ebenso schnell sind die Energiereserven allerdings aufgebraucht, sodass der Laubbaum eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung hat.

Wachstum beim Pflanzen berücksichtigen

Pflanzen Sie eine Trauerweide in den eigenen Garten, müssen Sie unbedingt die folgenden Aspekte berücksichtigen:

  • Freistehender Standort mit 20 Meter Durchmesser
  • Nicht in Gebäudenähe
  • Wurzeln können Steine anheben
  • Nicht unmittelbar an der Grundstückgrenze
  • Trauerweide werfen im Herbst Unmengen an Laub ab

Trauerweide regelmäßig scheiden

In freier Natur müssen Trauerweiden in der Regel nicht geschnitten werden. Im eigenen Garten ist der regelmäßige Rückschnitt dennoch unabdingbar. Starker Wind könnte möglicherweise Äste abreißen und Personen- oder Sachschaden anrichten. Insbesondere die Kübelkultur bedarf eine stete Kürzung, um das Wachstum zu hemmen.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Ralf Neumann/Shutterstock

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