Topinambur pflanzen

Topinambur im Garten anbauen – unkompliziert und ertragreich

Topinambur ist ein vielseitig verwendbares Gemüse, das roh und gekocht den Speiseplan bereichert. Der Anbau im Garten ist denkbar einfach, denn die Pflanze ist winterhart und stellt kaum Anforderungen an Standort und Pflege.

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Wie wird Topinambur gepflanzt?

Topinambur wird als Pflänzling oder Knolle ins Freiland gepflanzt. Die Knollen werden ausgegraben und am gewünschten Standort ausgepflanzt. Alternativ bleibt eine Knolle im Boden und treibt dort neu aus.

An welchem Standort gedeiht Topinambur am besten?

Topinambur stellt keine großen Ansprüche an den Standort. Er wächst an sonnigen und halbschattigen Stellen. Wird eine reiche Blüte gewünscht, braucht die Pflanze viel Sonne.

Gibt es besonders gut geeignete Standorte?

Topinambur ist ein idealer Sichtschutz, der mit seinen gelben Blüten sehr hübsch aussieht. Deshalb wird die Pflanze gern an Zäunen gezogen. Auch rund um den Komposthaufen ist die Anpflanzung ideal, weil die Knollen hier genügend Nährstoffe finden.

Wie sollte der Boden beschaffen sein?

Auf einem gut gelockerten, nährstoffreichen Boden gedeiht Topinambur am besten. Staunässe verträgt die Pflanze nicht.

Wie sieht eine gute Bodenvorbereitung aus?

  • Boden tiefgründig lockern
  • Unkraut entfernen
  • Steine aufsammeln
  • Nährstoffarme Böden mit Kompost anreichern
  • Verdichtete Böden mit Sand auflockern
  • Eventuell Wurzelsperre anlegen

Muss Topinambur vorgezogen werden?

Wenn die Vermehrung des Topinamburs über Samen erfolgt, sollte dieser ab März im Aussaatbeet vorgezogen werden. Ab einer Höhe von zehn Zentimetern werden die Pflanzen ins Freiland gesetzt.

Wie wird Topinambur gepflanzt?

Die Knollen werden bis zu 15 Zentimeter tief in die Erde gelegt. Je tiefer sie liegen, desto mehr Ertrag bringen sie.

Welcher Pflanzabstand ist einzuhalten?

Topinambur wächst sehr schnell und dicht. Halten Sie deshalb einen größeren Pflanzabstand ein. Zwischen den Pflanzen sollte er mindestens 40 Zentimeter betragen. Das gleiche gilt für die Knollen, die im Abstand von 40 mal 40 Zentimetern ausgelegt werden.

Wann ist die beste Pflanzzeit?

Der Frühlingsbeginn ist die beste Pflanzzeit. Dann haben die Pflanzen genügend Zeit, pralle Knollen zu entwickeln. Grundsätzlich können die Knollen aber ganzjährig ausgelegt werden.

Welche Pflege braucht Topinambur?

Die Pflanze ist ausgesprochen pflegeleicht. Im Frühjahr sollte das Unkraut regelmäßig entfernt werden. Später ist das nicht mehr notwendig, denn mit zunehmender Größe verhindert Topinambur das Auflaufen von Unkraut.

Ist Düngen notwendig?

Wenn der Boden nährstoffreich ist, sind Düngergaben überflüssig. Bei nährstoffarmem Boden reicht es, etwas reifen Kompost einzuharken. Vorsicht geboten ist bei stickstoffreichem Dünger. Zu viel Stickstoff bringt die Knollen zum Faulen.

Wie oft wird Topinambur gegossen?

Gerade im Hochsommer braucht Topinambur viel Wasser, damit die Knollen prall bleiben. Mehrmals am Tag zu gießen, ist ratsam. Staunässe muss dabei unbedingt vermieden werden.

Wie wird Topinambur vermehrt?

Da in unseren Breiten der Samen an den Blüten nicht ausreift, muss Samen im Fachhandel gekauft werden. Leichter ist die Vermehrung über die Knollen, die im Boden verbleiben oder an einen anderen Ort gepflanzt werden.

Wann wird Topinambur geerntet?

Die beste Erntezeit ist der Herbst. Frühe Sorten sind bereits ab August erntereif, späte Sorten im Spätherbst. Topinambur kann aber grundsätzlich das ganze Jahr über geerntet werden, solange der Boden frostfrei ist. Nur bei großer Trockenheit im Hochsommer sollte nicht geerntet werden.

Wie wird zu starkes Ausbreiten verhindert?

Beim Anbau im Garten an Zäunen ist eine Wurzelsperre dringend anzuraten. Sonst ist der Ärger mit den Nachbarn vorprogrammiert. Regelmäßiges Ernten und Entfernen der Knollen ist ebenfalls hilfreich.

Eignet sich Topinambur für die Haltung im Kübel?

Topinambur lässt sich gut in einem höheren Kübel ziehen. Dadurch lässt sich verhindern, dass die Pflanzen sich zu stark ausbreiten.

Muss Topinambur geschnitten werden?

Im Winter ziehen sich die oberen Pflanzenteile vollständig zurück. Schneiden ist deshalb nur in sehr kleinen Gärten notwendig, wenn sich die Pflanze zu sehr ausgebreitet hat.

Mit welchen Pflanzen verträgt sich Topinambur?

Topinambur ist ein Starkzehrer, der grundsätzlich nicht mit anderen Starkzehrern gehalten werden sollte. Schwachzehrer wie Bohnen passen dagegen gut. Allerdings ist zu bedenken, dass Topinambur viel Blattwerk bildet und anderen Pflanzen nicht genug Licht lässt.

Welche Krankheiten bedrohen Topinambur?

An den oberen Pflanzenteilen breitet sich gelegentlich Mehltau aus. Die Knollen werden dadurch kaum geschädigt. Falls notwendig, werden die betroffenen Teile abgeschnitten und entsorgt.

Auf welche Schädlinge ist zu achten?

Wühlmäuse und Maulwürfe lieben die Knollen ebenso sehr wie die Menschen. Die Nager sollten durch geeignete Maßnahmen vertrieben werden. Achtung: Maulwürfe stehen unter Naturschutz! Schnecken machen sich gern über das Blattwerk her. Regelmäßiges Absammeln kann hilfreich sein. Den Knollen schadet Schneckenfraß allerdings kaum.

Tipps & Tricks

Topinambur enthält den Mehrfachzucker Inulin (nicht zu verwechseln mit Insulin), der auch bei Diabetes als Süßstoff gut vertragen wird. Bei der Verköstigung von Diabetikern ist der Anbau des Wurzelgemüses deshalb besonders empfehlenswert.

Beiträge aus dem Forum

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  6. Schwangere Phalaenopsis

    [B]Hallo, an alle ein herrzliches Grüß Gott,[/B]

    i[I]ch bin seit heute neu hier in diesem Forum und falle fast mit der Tür ins Haus. [/I]

    Ich glaube ich kann sagen, daß ich mich mit Phalaenopsis sehr gut auskenne, bei mir stehen zwölf Stück zu Hause, natürlich hatte ich die nötige Hilfe der Bücher und Freunde, die ebenfalls Phalaenopsis haben. Im Internet sah ich zufällig ein Video, wie die Vermehrung, sprich Pollentausch vorsich ging. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine blühende Orchidee und müßte das sofort ausprobieren. Mangels zweiter Pflanze mußte ich die Blüten von der einen nehmen, also Zahnstocher raus und angefangen. Pollen von einer Blüte raus, natürlich mußte die andere Blüte auch ihren Pollen hergeben, Pollen wechsel dich.

    Nach ein paar Tagen fingen die beiden Blüten zu welken an, dann wieder ein paar Tage später bekamen die Stiele dicke Hälse und wurden länger und länger. Mittlerweile sind sie 10 cm lang und der umfang ca. 3 cm.
    Jetzt heißt es warten und zwar 8 Monate, in Worten, acht Monate.......Der Pollentausch war am 19. 11. 2017.

    Was dann kommt, wird wahrscheinlich ein Geduldsspiel, haben die beiden keimfähige Samen, oder wars der Mühe nicht wert. Die Mühe besteht darin, meine Küche in ein steriles Labor zu verwandeln, oder ich finde einen Züchter, der Fremdsamen mit aufzieht.

    Es könnte ja sein, daß jemand aus dem Forum sich mit der Aufzucht der Phalaenopsissamen auskennt. Das wäre ein Glücksfall für mich