Sommerschnitt Apfelbaum

Der Sommerschnitt als Pflegemaßnahme beim Apfelbaum

Die wichtigste Zeit für den regelmäßigen Baumschnitt bei Apfelbäumen ist die Zeit der Winterruhe zwischen Dezember und Februar. Allerdings sollte bei Bedarf auch im Sommer ein zweiter Schnitt zur Regulierung von Größe und Austrieb vorgenommen werden.

Die Korrektur von Schnittfehlern aus dem Winter

Der Winter ist nicht nur wegen der Saftruhe eine sehr geeignete Zeit zum Schnitt von Apfelbäumen. Ohne Laub können auch die Verläufe von Ästen und Zweigen gute gesehen werden, sodass die Baumkrone optisch gut erfasst werden kann. Allerdings zeigen sich manchmal auch erst im Frühsommer Fehlentscheidungen vom Winterschnitt, die dann mit dem Sommerschnitt korrigiert werden können. Auch Anzeichen von Krankheiten wie dem mehltau sollten im Sommer mit sofortigen Schnittmaßnahmen beantwortet werden. Im Sommer können auch dürre Zweige in der Baumkrone besser als im Winter erkannt und einfach entfernt werden.

Die Wachstumsenergie in die Früchte lenken

Bei einem starken Winterschnitt kommt es manchmal zu einer starken Stimulanz von neuen Austrieben an einem Apfelbaum. Dies wird spätestens im Frühsommer ersichtlich, wenn manchmal Hunderte von Wasserschossen am oberen Ende der Baumkrone in den Himmel schießen. Dies kostet den Baum aber sehr viel Kraft, die dieser auch für den Fruchtbesatz brauchen würde. Sofern diese Wasserschosse also nicht als Edelreiser für das Kopulieren im folgenden Winter benötigt werden, sollten sie im Sommer möglichst bald entfernt werden. Gleichzeitig wird auch durch den Rückschnitt der Wasserschosse erneut der Austrieb neuer Knospen und Triebe für das nächste Frühjahr gefördert.

Den Sommerschnitt zur Pflege nutzen

Das Aufstellen der Leiter am Apfelbaum für den Sommerschnitt sollten Sie möglichst auch gleich noch für weitere Pflegemaßnahmen nutzen. Allgemein sollten Sie darauf achten, den Sommerschnitt nicht bei zu großer Hitze und Trockenheit durchzuführen, außerdem sollten Sie den Baum im Anschluss ausgiebig wässern. Suchen Sie beim Sommerschnitt nach zu dichten Stellen in der Baumkrone und nach innen gerichteten Zweigen und entfernen Sie diese. Außerdem können aus Pilzerkrankungen resultierende Fruchtmumien nun ohne großen Mehraufwand entfernt werden.

Tipps & Tricks

Beim Sommerschnitt sollten Sie auch den Fruchtbesatz am Baum kontrollieren. Sind in einem Jahr sehr viele Früchte am Baum, so können Sie durch ein Ausdünnen die Ausreifung der verbliebenen Früchte fördern oder zu schwache Äste mit einer Holzstütze abstützen.

Beiträge aus dem Forum

  1. erster Schnitt Feigenbaum

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  3. Pilze im Haus (Keller) züchten ... Myzelvermehrung

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  4. Heckenpflanzen

    Hallo, ich habe jetzt ein Haus mit Garten und möchte diesen neu gestalten. Derzeit stehen hier ganz viele Nadelgehölze. Ich möchte einige der Heckenpflanzen entfernen und das Ganze durch insekten- und vogelfreundliche Sträucher ersetzen. Gerade am Rand des Gartens möchte ich eine bunte Strauchreihe haben. Allerdings habe ich nicht sehr viel Platz. Ich mag Schlehe und Holunder sehr gern, aber diese wuchern leider sehr stark. Hat jemand eine Idee, welche Sträucher ich nehmen könnte? Ich habe schon an Sommerflieder gedacht. Danke im Voraus für eure Ratschläge.

  5. Basilikum MEHRJÄHRIGE Kultur (Hochstämmchen ziehen?)

    Hallo Ihr lieben Garten-Freunde! So, heute möchte ich mein mehrjähriges Basilikum-Saatgut aussähen. Nun habe ich mich ja über die Wintermonate schon etwas "schlau" gemacht. Der "Rote Genoveser" ist mein Saatgut und mehrjährig kultivierbar. (angeblich sind das alle rotgefärbten Sorten und z.T Kreuzungen davon) MEINE FRAGE an Euch: Kann man WIRKLICH ein Hochstämmchen aus Basilikum ziehen? (das habe ich nun schon öfters gehört, aber niemanden mit persönlichen Erfahrungen getroffen) gewönliches Küchen-Basilikum soll ja immer am obersten Trieb gekappt werden, damit es sich bestenfalls schön verzweigt und nicht gleich verreckt. Gegenteilig davon, zur Hochstämmchenkultur soll man alle Seitentriebe abzwicken. Meine persönliche Erfahrung []