Schefflera: Welche Schädlinge können auftreten?

Das ganze Jahr über sieht sie als Zimmerpflanze gut aus und zeigt sich von ihrer pflegeleichten Seite. Doch wer wenig Wert auf einen passenden Standort legt und die Pflege vernachlässigt, muss damit rechnen, dass es früher oder später zu einem Schädlingsbefall kommen kann...

Schefflera Schädlingsbefall
Blattverfärbungen deuten auf Schädlingsbefall hin

Verfärbte Blätter und Blattverlust – Symptome für Schädlingsbefall

Die Strahlenaralie kann von verschiedenen Schädlingen heimgesucht werden. Die meisten der Schädlinge saugen den Pflanzensaft aus den Blättern aus und schwächen die Pflanze auf diese Art und Weise mit der Zeit. Sie erkennen einen Schädlingsbefall oftmals an aufgehellten bis gelben Blättern, Blattverluste und ein trübseliges Gesamterscheinungsbild.

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Anfälligkeit ist von der Schefflera-Art abhängig

Die Anfälligkeit ist je nach Art unterschiedlich. So ist die Schefflera actinophylla beispielsweise stark anfällig für Schildläuse. Die Schefflera arboricola und die Schefflera elegantissima sind hingegen sowohl für Schildläuse als auch für Spinnmilben, Weichhautmilben und Thripse anfällig. Grundsätzlich treten die folgenden Schädlinge bei der Schefflera vermehrt auf:

  • Schildläuse
  • Blattläuse
  • Wollläuse
  • Spinnmilben
  • Thripse
  • Weichhautmilben

Die Schädlinge unschädlich machen

Schildläuse sollten Sie mit einem Messer vorsichtig abkratzen. Blattläuse und Wollläuse können mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Auch ein starker Wasserstrahl kann bei Blattläusen helfen. Anschließend empfiehlt es sich, die Pflanze mit einer Lösung aus Schmierseife (38,84€ bei Amazon*) oder Spülmittel einzusprühen gern in Kombination mit Spiritus.

Schädlingsbefall vorbeugen – die Pflanze stärken

Besser als jegliche Bekämpfung, die in den meisten Fällen auch noch die Pflanze zusätzlich schwächt bzw. unter Stress versetzt, ist Vorbeugung. Das Risiko für einen Schädlingsbefall erhöht sich beispielsweise enorm, wenn die Schefflera zu warmen Temperaturen und/oder einer zu geringen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist. Das Risiko dafür ist vor allem im Winter ausgesprochen hoch (Heizungsluft).

Weiterhin beugen Sie einen Schädlingsbefall vor, indem Sie die Pflege optimieren:

  • reichlich und gleichmäßig gießen
  • in regelmäßigen Abständen, aber nicht zur Winterzeit, düngen
  • umtopfen, wenn Topf zu klein geworden
  • Stress für die Pflanze reduzieren bis ganz vermeiden
  • regelmäßig mit kalkarmen Wasser besprühen

Tipps

Nur im Notfall sollten Sie giftige Insektizide verwenden. Besser ist es, vorher Nützlinge wie Raubmilben einzusetzen und auf deren Hilfe zu zählen.

Text: Anika Gütt

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