Sandkasten mit Abdeckung selber bauen

Einen Sandkasten mit Abdeckung zu bauen, ist nicht so schwierig, vorausgesetzt, Sie haben etwas handwerkliches Geschick. Sie brauchen nur eine gute Bauanleitung. Was benötigen Sie außerdem, um einen Sandkasten mit Deckel selber zu bauen?

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Eine Abdeckung schützt den Sandkasten vor unerwünschten Gästen

Sandkasten mit Abdeckung selber bauen – eine Anleitung

Um einen Sandkasten mit Abdeckung selber zu bauen, benötigen Sie etwas Zeit. Dafür bekommen Sie einen Sandkasten, dessen Größe, Tiefe und Holzart Sie selbst bestimmen können. Die Gestaltung des Sandkastens liegt dabei ganz in Ihren Händen.

Erstellen Sie eine Bauanleitung oder suchen Sie sich einen entsprechenden Bauplan im Internet heraus.

Wie groß der Sandkasten wird, hängt davon ab, wie groß der Garten ist. Es spielt auch eine Rolle, wie viel Geld Sie anlegen möchten. Manche Holzarten sind recht kostspielig. Außerdem müssen Sie berechnen, wie viel Sand benötigt wird. Die Menge lässt sich anhand von Online-Rechnern einfach herausfinden.

Was benötigt wird

  • Bauanleitung
  • Bretter für die Außenwände
  • Bretter für die Innenwände
  • gegebenenfalls Bretter für Sitzbänke
  • Bretter für die Abdeckung
  • Schleifpapier
  • Lasur
  • Holzbohrer
  • Akkuschrauber
  • Holzschrauben

Die Bretter sollten Sie im Baumarkt auf die gewünschten Maße sägen lassen. Außerdem ist es empfehlenswert, imprägniertes Holz zu kaufen. Dann ersparen Sie sich später viel Arbeit, weil Sie nicht mehr zur Säge greifen oder die Bretter lasieren müssen.

Unbehandeltes Holz müssen Sie mit dem Schleifpapier bearbeiten, damit sich die Kleinen später keine Splitter einreißen können. Damit das Holz lange gesund bleibt und nicht schimmelt, behandeln Sie es mit Lasur.

Sandkasten mit Deckel aufbauen

Zunächst werden die Innenwände miteinander verschraubt, später dann die Außenwände. Die Sitzbänke werden zum Schluss aufmontiert.

Ist das Gestell aufgebaut, bringen Sie es an den vorgesehenen Platz im Garten. Legen Sie als Untergrund eine Schicht Kies an. Ob Sie den Sandkasten ganz eingraben oder nur zur Hälfte, hängt davon ab, wie viel Lust zum Ausgraben Sie haben.

Zum Schluss füllen Sie den Sandkasten mit Sand. Welchen Sand Sie dafür wählen, ist eine Frage des Geldbeutels. Zertifizierter Spielsand ist teurer als Bausand aus dem Baumarkt.

Abdeckung auflegen

Die Abdeckung des Sandkastens wird aus aneinander geschraubten Brettern hergestellt. Sie wird immer dann aufgelegt, wenn der Sandkasten längere Zeit nicht benutzt wird. Auch abends sollten Sie den Sandkasten mit dem Deckel abdecken, um Katzen und Hunde fernzuhalten.

Die Abdeckung ist sehr nützlich, um Schmutz, Laub und unerwünschten Bewuchs im Sandkasten zu verhindern. Sie müssen den Sand dann nicht so häufig reinigen. Außerdem dient sie als Schutz vor Regen. Der Sand wird nicht so feucht und der Sandkasten kann schneller wieder benutzt werden.

Tipps

Als Untergrund für den Sandkasten sollten Sie wasserdurchlässige Folie verwenden. Anderenfalls kann das Regenwasser nicht ablaufen und aus dem Sandkasten wird eine Matschkuhle.

Text: Sigrid Hestermann
Artikelbild: Anki Hoglund/Shutterstock

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