Salbei

Salbei gießen: So meistern Sie die perfekte Wasserversorgung

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Salbei, bekannt für sein Aroma und seine Heilkräfte, gedeiht am besten in trockenem Klima. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die richtige Bewässerung verschiedener Salbeisorten im Garten und in Töpfen, um ein optimales Wachstum zu gewährleisten.

Salbei gießen

Salbeisorten und Gießverhalten

Grundsätzlich vertragen alle Salbeisorten Trockenheit besser als Staunässe. Ihre Herkunft aus dem Mittelmeerraum hat sie an trockene und heiße Bedingungen angepasst. Zu den bekanntesten Sorten gehören:

  • Echter Salbei (Salvia officinalis): Diese häufig genutzte Salbeipflanze bevorzugt durchlässige, sandige Böden und benötigt nur mäßiges Gießen.
  • Muskateller-Salbei (Salvia sclarea): Eine imposante Erscheinung mit großen, duftenden Blättern. Er verträgt Trockenheit gut, sollte aber als Jungpflanze vor Frost geschützt werden.
  • Steppen-Salbei (Salvia nemorosa): Beliebt als Zierpflanze wegen ihrer leuchtenden Blüten, benötigt sie nur wenig Wasser und ist meist winterhart.

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Gießen von Salbei im Garten

Salbei im Garten braucht seltener Wasser als in Töpfen, da die tiefen Wurzeln mehr Feuchtigkeit erreichen. Beachten Sie folgende Punkte:

  • Bodenfeuchtigkeit prüfen: Stecken Sie den Finger etwa 2-3 cm tief in die Erde. Ist die Erde trocken, sollten Sie gießen.
  • Gründlich gießen: Gießen Sie gründlich, damit der gesamte Wurzelballen durchfeuchtet wird. Vermeiden Sie Staunässe, da sie zu Wurzelfäule führen kann.
  • Gießhäufigkeit: Gießen Sie je nach Wetter, Bodenbeschaffenheit und Alter der Pflanze etwa alle 7-10 Tage. In heißen und trockenen Perioden kann häufigeres Gießen nötig sein.

Gießen von Salbei in Töpfen

Salbei in Töpfen braucht häufiger Wasser, da die Erde schneller austrocknet und die Wurzeln weniger Platz haben:

  • Topfgröße und -material: Ein ausreichend großer Topf bietet den Wurzeln genug Platz. Tontöpfe sind atmungsaktiver als Kunststofftöpfe und helfen, Staunässe zu vermeiden.
  • Drainage: Sorgen Sie für ausreichende Drainagelöcher im Topf, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.
  • Gießhäufigkeit: Passen Sie die Gießintervalle alle 2-3 Tage je nach Witterung und Standort an. Prüfen Sie regelmäßig die Bodenfeuchtigkeit, bevor Sie erneut gießen.

Anzeichen für falsches Gießen

Achten Sie auf folgende Anzeichen, die auf falsches Gießen hinweisen könnten:

  • Hängende Blätter: Diese können auf Wassermangel oder Staunässe hinweisen. Prüfen Sie das Substrat und gießen Sie bei Bedarf gründlich.
  • Gelbe Blätter: Gelb verfärbte Blätter deuten oft auf Staunässe und damit verbundene Wurzelfäule hin. Reduzieren Sie die Gießmenge und sorgen Sie für ausreichende Drainage.
  • Braune Blätter oder Blattverfall: Dies kann sowohl bei Wassermangel als auch bei zu viel Wasser auftreten. Beide Zustände führen dazu, dass die Wurzeln die Blätter nicht mehr ausreichend versorgen.
  • Wurzelfäule: Bei Staunässe können die Wurzeln faulen. Dies erkennen Sie an einem muffigen Geruch und matschigen, braunen Wurzeln. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf, entfernen Sie alle betroffenen Wurzeln und topfen Sie die Pflanze in frische Erde um.
  • Schimmel oder Moosbildung: Schimmel auf der Erde oder Moosbildung sind klare Indikatoren für zu viel Feuchtigkeit. Tauschen Sie die Erde aus und platzieren Sie die Pflanze an einem luftigen Standort.