So pflegen Sie die Rose als Zimmerpflanze

Rosen - die "Königin der Blumen" und das Symbol für die romantische Liebe - sind überaus interessante Gewächse, gibt es sie doch in einer schier unerschöpflichen Vielfalt an Farben, Formen und Größen. Stimmen die Standort- und Pflegebedingungen, lässt sich so manche Rosensorte auch als Zimmerpflanze kultivieren.

Rose Topfpflanze
Nicht alle Rosenarten eignen sich als Topfpflanze

Welche Rosensorten eignen sich für eine Zimmerkultur?

Naturgemäß kommen für ein solches Vorhaben vor allem die niedrig bleibenden Rosen infrage. Strauch- oder gar Kletterrosen können bis zu vier oder fünf Meter lange Triebe entwickeln und eignen sich daher rein größentechnisch nicht für eine Wohnungshaltung. Auch viele Edelrosen können recht groß werden und sind daher in einem Gartenbeet besser aufgehoben. Für eine Topfkultur geeignet sind dagegen die meisten Beetrosensorten, da diese maximal 60 bis 70 Zentimeter hoch werden. Zudem gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Zwergrosen auf dem Markt, die eigens für die Kultur auf dem Balkon oder im Zimmer gezüchtet wurden.

Auswahl eines geeigneten Standorts

Für welche Rose Sie sich auch immer entscheiden, eines haben alle Sorten gemeinsam: Hinsichtlich ihrer Vorlieben an Standort und Pflege möchten die Zimmerrosen ebenso behandelt werden wie ihre freiwachsenden Artgenossen. Im Hinblick auf den Standort bedeutet dies, dass auch Zimmerrosen einen hellen, luftigen Platz bevorzugen. Allerdings mögen Rosen keine direkte Sonneneinstrahlung, insbesondere die Mittagssonne kann den empfindlichen Pflanzen während der heißen Sommermonate zu schaffen machen. Ideal wäre ein heller Platz auf einer Fensterbank in östlicher oder westlicher Ausrichtung.

Die richtige Pflege für Zimmerrosen

Wie Gartenrosen sind auch Zimmerrosen nicht unbedingt einfach in der Pflege, zumindest, wenn Sie sie länger als nur wenige Wochen oder Monate kultivieren wollen. Viele Zimmerrosen halten lediglich für eine Blütensaison durch und müssen anschließend entsorgt werden. Viele Anbieter erziehen spezielle Zimmerrosen, wobei diese so schnell hochgezüchtet werden, dass sie bereits nach kurzer Zeit erschöpft sind und eingehen. Sie können jedoch Ihr Glück versuchen, die Pflanze durch eine sorgfältige Pflege haltbarer zu machen. Dazu gehört:

  • Rosen während der Blütezeit wöchentlich mit einem Dünger für Blühpflanzen versorgen.
  • Rosen regelmäßig gießen, der Wurzelballen darf nicht austrocknen.
  • Allerdings sollte das Substrat auch nicht zu nass sein, denn Staunässe vertragen Rosen ebenfalls nicht
  • Kontrollieren Sie die Rose regelmäßig auf Blattläuse und andere Schädlinge.
  • Im Herbst wird die Rose bis auf etwa fünf Zentimeter über dem Substrat herunter geschnitten.
  • Die Pflanze muss kühl und hell überwintern.

Tipps

Nach dem Verblühen können Sie Ihre Topfrose auch in den Garten auspflanzen und dort wie jede andere Gartenrose auch weiterkultivieren.

Text: Ines Jachomowski
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