Der ideale Standort für die Porzellanblume

Die sogenannte Porzellanblume (lateinisch: Hoya) wird oftmals auch als Wachsblume bezeichnet, was auf die filigranen Blüten anspielt. Hierzulande wird die aus den tropischen Regenwäldern Asiens und Australiens stammende Pflanzengattung in erster Linie als Zimmerpflanze auf der Fensterbank kultiviert.

Wachsblume Standort
Die Porzellanblume mag es warm aber nicht zu sonnig

Die Porzellanblume im Garten

Die Porzellanblume oder auch Wachsblume wächst in der Natur oftmals als Epiphyt auf den Ästen von Bäumen. Dort erhält die Pflanze keine direkte Sonneneinstrahlung und erhält auch nur begrenzte Mengen an Feuchtigkeit. Soll die Porzellanblume also als Kübelpflanze auf einer Terrasse gedeihen, sollte sie keinesfalls mit Staunässe oder direkter Sonneneinstrahlung zu kämpfen haben. Das Überwintern der Pflanze kann mitunter Probleme verursachen, da die Porzellanblume jegliche Standortwechsel nur sehr schlecht verträgt.

Die Porzellanblume im Haus

Bei der Kultur der äußerst reizvoll blühenden Wachsblume im Haus müssen die folgenden Parameter genau auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt werden:

  • Feuchtigkeit des Substrats
  • Sonneneinstrahlung (möglichst nicht direkt in der Sonne)
  • Temperatur (im Winter möglichst um die 15 Grad Celsius)
  • Nährstoffzufuhr

Bei der Pflege der Porzellanblume sollte darauf geachtet werden, die Pflanzen nach der Eingewöhnung an einem Standort nicht mehr zu drehen. Sonst kann es dazu kommen, dass Blätter und Knospen abfallen. Auch ein zu häufiges Düngen mit stickstoffhaltigem Dünger kann dazu führen, dass die Hoya-Pflanzen nicht mehr blühen.

Tipps

Da die Porzellanblume nicht ganz ungiftig ist, sollte die Pflanze möglichst unerreichbar für Haustiere und kleine Kinder aufgestellt werden.

Text: Alexander Hallsteiner

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