Tolle Tipps für die ideale Gartenbewässerung

Wasser ist für Zier- und Nutzpflanzen lebensnotwendig. Gießen Sie richtig, bilden die Gewächse kräftige Wurzeln und werden dadurch besser mit Nährstoffen versorgt. Dabei kommt es nicht nur darauf an, dass Sie ausreichend wässern, auch die Vorgehensweise wirkt sich auf die Pflanzengesundheit aus.

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Eine automatische Tröpfchenbewässerung spart Zeit und Wasser

Warum muss ausgewogen gegossen werden?

Damit Blumen reich blühen und Gemüsepflanzen gesund bleiben, müssen Sie regelmäßig bewässert werden. Stehen sie zu nass, haben Pilze und Viren leichtes Spiel und es droht Wurzelfäule. Haben es die Pflanzen hingegen zu trocken, reagieren sie mit Blattabwurf und die Gewächse werden anfällig für Schädlingsbefall sowie durch Trockenheit geförderte Krankheiten.

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Wie wird gegossen?

Um Wasser zu sparen ist nicht nur in heißen Sommern die richtige Bewässerung wichtig:

  • Wässern Sie am Boden, so gelangt die Flüssigkeit direkt an den Wurzelbereich. Zudem verdunstet weniger von dem kostbaren Nass.
  • Gießen Sie nicht über die Pflanzen. Empfindliche Gewächse wie Kohlrabi oder Tomaten könnten aufplatzen. Zudem droht Sonnenbrand, denn die Wassertropfen wirken bei Sonneneinstrahlung wie Brenngläser.
  • Bewässern Sie bevorzugt morgens, dies hält Schnecken und Pilze fern.

Regenwasser: Kalkfrei und gratis

Auch wenn das Gießen mit dem Schlauch etwas weniger Mühe macht, sollten Sie nach Möglichkeit auf Regenwasser zurückgreifen. Es hat den idealen pH-Wert und ist kostenlos. Im Garten können Sie es in einer Regentonne auffangen, die vom Regenfallrohr gespeist wird.

Automatische Bewässerungssysteme: Zeit- und wassersparend

Das System dieser Bewässerungssysteme ist denkbar einfach: An den Wasserhahn oder eine Zisterne mit Pumpe wird ein Druckminderer angeschlossen. Von diesem aus führen kleine Schläuche mit Tropfern oder Sprühern direkt zu den Pflanzen. Durch Verbindungsstücke lassen sich diese individuell verlegen und an die Gartengestaltung anpassen. Je nach Ausführung lässt sich die aus den Öffnungen austretende Wassermenge sogar einzeln regulieren.

Besonders komfortabel sind zwischen Wasserhahn und Zuleitung installierte Bewässerungscomputer, die automatisch steuern, wann und wie viel Wasser fließt. Ein Sensor misst die Feuchtigkeit des Bodens und steuert über eine Bewässerungsuhr die Zeit, in welcher gegossen wird.

Tipps

Bitte achten Sie darauf, dass die Regentonne nicht zur Falle für Insekten und Kleinlebewesen wird. Bedecken Sie das Gefäß oder legen Sie zumindest einen großen Ast hinein, der Krabbeltieren einen rettenden Ausstieg bietet. Außerdem sollte das Gefäß kindersicher bedeckt sein.

Text: Michaela Kaiser

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