Pfeifenwinden selber vermehren – so klappt die Vermehrung!

Pfeifenwinden lassen sich problemlos selber vermehren. Wenn Sie bereits eine Pflanze im Garten oder Kübel pflegen, brauchen Sie lediglich etwas Samen, ein paar Stecklinge oder Sie senken ein paar Triebe ab. So klappt die Vermehrung der Pfeifenwinde.

Pfeifenwinde säen
Bildet die Pfeifenwinde Blüten und Samen aus, können diese für die Vermehrung genutzt werden
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Drei Möglichkeiten, eine Pfeifenwinde zu vermehren

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Absenker

Pfeifenwinden aussäen

In hiesigen Regionen blühen Pfeifenwinden nicht sehr üppig. Samen bilden sich deshalb wenn überhaupt nur spärlich. Falls Ihre Pfeifenwinde Früchte mit Samen trägt, pflücken Sie sie ab und lassen Sie die Samen trocknen. Achtung: Die Samen der Pfeifenwinde sind stark giftig!

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Säen Sie sie im Frühjahr in kleine Anzuchttöpfe (8,54€ bei Amazon*) aus und bedecken Sie sie mit Erde. Bis zum Auflaufen sollten die Töpfe in Klarsichtfolie gehüllt werden, um die Luftfeuchtigkeit konstant zu halten.

Stellen Sie die Töpfe hell und warm auf. Ideal ist ein sonniges Fenster, an dem Temperaturen bis zu 25 Grad herrschen.

Stecklinge schneiden

Einfacher ist die Vermehrung über Stecklinge. Schneiden Sie von ein- oder zweijährigen Trieben Stecklinge von 15 Zentimeter Länge. Entfernen Sie die unteren Blätter und stecken Sie die Triebstücke in vorbereitete Töpfe mit Anzuchterde.

Stellen Sie die Töpfe an einen hellen, warmen, windgeschützten Platz. Halten Sie die Erde gut feucht. Dass die Stecklinge Wurzeln gebildet haben, merken Sie daran, dass neue Blätter austreiben.

Sobald der Topf gut durchwurzelt ist, können Sie die Pfeifenwinde ins Freiland oder einen Kübel setzen.

Pfeifenwinden über Absenker vermehren

Pfeifenwinden im Freiland vermehren Sie über Absenker im Frühsommer am leichtesten. Wählen Sie einen nicht zu alten Trieb, den Sie bis auf den Boden biegen können.

Lockern Sie die Erde neben der Pfeifenwinde auf. Ritzen Sie den Trieb mehrfach an und legen Sie ihn auf die gelockerte Erde. Anschließend wird die Ranke mit Erde bedeckt. Zur Fixierung des Absenkers in der Erde sind Zeltheringe gut geeignet. Die Triebspitze muss aus dem Boden gucken.

Im folgenden Frühjahr hat der Trieb Wurzeln entwickelt und kann an den gewünschten Standort gesetzt werden.

Tipps

Pfeifenwinden sind robust und winterhart. Vorgezogene Pflanzen aus dem Gartenmarkt dürfen bereits ab März ausgepflanzt werden. Mit dem Setzen von selbstgezogenen Pflanzen warten Sie aber lieber, bis es etwas wärmer wird.

Text: Sigrid Hestermann

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