Pfeifenwinde Rückschnitt
Um die Pfeifenwinde in Form zu halten, sollte sie hin und wieder gestutzt werden

Das müssen Sie beim Schneiden der Pfeifenwinde beachten

Die pflegeleichten Pfeifenwinden sind ungemein schnittverträglich. Sie überstehen auch einen starken Rückschnitt problemlos. Grundsätzlich müssen Sie eine Pfeifenwinde gar nicht schneiden. Es lohnt sich aber, sie gelegentlich auszulichten, um die Bildung von Jungtrieben zu fördern.

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Pfeifenwinde schneiden

  • Rückschnitt im Frühjahr
  • auslichten alle zwei bis drei Jahre
  • kontinuierlich Totholz und kranke Triebe entfernen
  • bei Bedarf auf gewünschte Länge kürzen

Wann ist die beste Zeit für einen Rückschnitt?

Die beste Zeit für das Schneiden der Pfeifenwinde ist das zeitige Frühjahr, bevor die Pflanze im Mai austreibt. Grundsätzlich dürfen Sie die Kletterpflanze aber das ganze Jahr über schneiden. Nur an Frosttagen sollten Sie nicht zur Schere greifen.

In den ersten Jahren ist ein Rückschnitt meist nicht notwendig, da die Pfeifenwinde nach dem Pflanzen etwas Zeit braucht, um sich einzuleben. Nach vier bis fünf Jahren sollten Sie die Kletterpflanze aber regelmäßig schneiden, damit sie sich nicht zu sehr ausbreitet und andere Pflanzen bedrängt.

Entfernen Sie Totholz, verkümmerte oder erkrankte Triebe direkt an der Basis. Möchten Sie die Ranken einfach nur kürzen, setzen Sie die Gartenschere direkt über einem Knoten an.

Pfeifenwinde regelmäßig auslichten

Pfeifenwinden werden im Laufe ihres bis zu 50 Jahre währenden Lebens immer dichter, weil sich stetig neue Ranken bilden. Es ist deshalb sinnvoll, die Pflanze regelmäßig auszulichten, um Platz für Jungtriebe zu schaffen.

Der erste Auslichtungsschnitt wird nach vier oder fünf Jahren fällig. Danach schneiden Sie alle zwei bis drei Jahre ältere Triebe aus.

Pfeifenwinden dürfen Sie ruhig radikal kürzen

Wenn die Pfeifenwinde viel zu hoch geworden ist, dürfen Sie sie jederzeit zurückschneiden. Dafür kappen Sie einfach alle Triebe auf die gewünschte Länge.

Wird die Pfeifenwinde im Kübel gezogen, sollten Sie sie so schneiden, dass die Ranken nicht höher werden als das zur Verfügung stehende Rankgerüst. Können sich die Triebe nicht mehr an Stützen emporranken, fallen sie herunter.

Tipps

Pfeifenwinde ist giftig. In Trieben und Blättern sind zwar weniger Giftstoffe vorhanden als in den Blüten, Früchten und Wurzeln, dennoch sollten Sie beim Schneiden der Kletterpflanze sicherheitshalber Handschuhe tragen. Lassen Sie die Pflanzenreste nicht liegen, sondern entsorgen Sie sie möglichst umgehend.

Text: Sigrid Hestermann

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