Mehrjährige Peperoni als schmackhafter Versorger aus eigenem Anbau

Sind Sie schon mal in den Genuss einer frisch gepflückten Peperoni gekommen? Mi einer eigenen Pflanze im Garten können Sie bei gewissenhafter Pflege viele leckere Schoten ernten. Ist diese dann auch noch mehrjährig, bleibt das schlechte Gewissen beim Essen aus. Immerhin dürfen Sie sich auch im kommenden Jahr auf die Früchte freuen.

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Peperoni gedeiht in unseren Breitengraden nur im Topf mehrjährig

Ist die Peperoni mehr- oder einjährig?

In vielen Gartenratgebern werden nur fünf Sorten des Paprikagemüses als mehrjährig beschrieben. Zahlreiche Züchter wissen aber längst aus eigener Erfahrung, dass es bei so ziemlich allen Sorten möglich ist, sie auch im folgenden Jahr zu kultivieren. Verlassen Sie sich also nicht unbedingt auf die Angaben der Samenverpackung oder der Baumschule. Probieren Sie es doch einfach selber aus.

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Hinweis: Bei Sorten mit sehr schnellem Wachstum lohnt der Aufwand einer Überwinterung in der Regel nicht. Hier ist es besser, die alte Pflanze auf dem Kompost zu entsorgen und im Januar eine erneute Aussaat vorzunehmen. Die Samen der alten Pflanze können Sie dafür jedoch nutzen.

Mehrjährige Peperoni überwintern

Da Peperoni frostempfindlich sind, müssen Sie sie in der kalten Jahreszeit ins Haus holen. Hier erhalten Sie Tipps zu den Gegebenheiten:

  • heller, sonniger Standort (am besten eine Fensterbank)
  • mäßige Wassergabe, jedoch stets feuchtes Substrat
  • milde Temperaturen (optimal sind 10°C aufsteigend)
  • Kontrolle auf Schädlingsbefall
  • erst Mitte Mai (nach Abklingen der Bodenfröste) wieder ins Freie setzen

Noch mehr Ernteertrag durch richtigen Rückschnitt

Bei einem Rückschnitt nach der ersten Ernte ist es sogar möglich, eine zweite Ausbeute zu erzeugen. Konnten Sie bereits im Sommer Früchte pflücken, lohnt es sich, die Triebe bis auf 3 cm zu kürzen. Im Oktober werden Sie mit etwas Glück erneut mit feurigen Schoten belohnt. Das macht Ihre Peperoni nicht nur mehrjährig, sondern noch ertragreicher.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: TIvanova/Shutterstock

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