Paprika lagern – so bleibt das gesunde Gemüse frisch

Paprika gehören zu den gesündesten Gemüsesorten und schmecken dabei auch noch sehr lecker - ob in bunten Salaten, auf Pizza oder in Reis-, Nudel- oder Kartoffelgerichten. Aber: Meist werden Paprikaschoten schon wenige Tage nach dem Kauf weich und runzelig. Dies können Sie durch die richtige Lagerung verhindern. Wir erklären Ihnen, wie Sie Paprika am besten aufbewahren, um die Vitalstoffe sowie die knackige Konsistenz und das gute Aroma zu erhalten.

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Paprika sollte besser nicht im Kühlschrank gelagert werden

Paprika im Kühlschrank lagern?

Viele Menschen lagern ihre Paprika im Kühlschrank. Dies ist jedoch kontraproduktiv, denn das Gemüse stammt ursprünglich aus wärmeren Regionen, was es enorm kälteempfindlich macht. Gemeinhin dauert es bei derartiger Aufbewahrung nur wenige Tage, bis Paprika im wahrsten Sinne den Geist aufgeben: Sie werden matschig, verlieren einen großen Teil ihrer gesunden Inhaltsstoffe und beginnen eventuell auch schon zu faulen. Wir raten Ihnen also, das Gemüse lieber nicht im Kühlschrank zu lagern.

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Ausnahme: Auf- oder angeschnittene Paprika stecken Sie in Küchenpapier gewickelt in eine luftdicht verschließbare Box, um das Ganze letztlich in den Kühlschrank zu befördern. Dort halten sich die Paprikastücke maximal zwei bis drei Tage.

Paprika richtig aufbewahren

Im Idealfall lagern Sie Paprika bei Temperaturen von acht bis zehn Grad Celsius. Weiterhin sollte der gewählte Aufbewahrungsort möglichst dunkel sein. Um derartige Bedingungen sicherzustellen, bilden Keller- und Abstellräume sowie Speisekammern optimal geeignete Örtlichkeiten – vorausgesetzt, sie sind unbeheizt und trocken.

Tipps

Können Sie keine Dunkelheit gewährleisten, decken Sie die Paprikaschoten am besten mit einem Tuch ab (Geschirr- oder Handtuch).

Achtung: Wählen Sie stets einen Ort mit geringer Luftfeuchtigkeit. Ansonsten ist das Risiko eines raschen Schimmelbefalls sehr hoch.

Haben Sie eine passende Örtlichkeit für die Lagerung ermittelt, ist ratsam, die Paprika dort einfach in einen Gemüsekorb zu legen. Spezielle Behältnisse sind nicht erforderlich.

Auf diese Weise bleiben Paprika gemeinhin mindestens ein bis zwei Wochen schön frisch.

Frische Paprika auswählen

Um eine möglichst lange Haltbarkeit zu erzielen, müssen Sie schon bei der Ernte oder beim Kauf aufmerksam sein und frische Paprika auswählen. Auf folgende Merkmale kommt es im Wesentlichen an:

  • knackig-feste und glänzende Haut
  • grüner, frisch aussehender Stängel

Tipps

Nehmen Sie keine Paprika, deren Außenhaut bereits sicht- und spürbar an Spannkraft nachgelassen hat.

Paprika einfrieren

Haben Sie zu viele Paprikaschoten geerntet oder gekauft, können Sie einen Teil davon auch einfrieren und monatelang haltbar machen. Hier eine kurze Anleitung:

  1. Paprika gründlich waschen und sorgfältig abtrocknen.
  2. Entkernen und in Stücke (etwa Würfel oder Streifen) schneiden.
  3. Paprikastücke in Gefrierbeutel oder Gefrierdosen portionieren.
  4. Behältnis(se) luftdicht verschließen.
  5. In den Tiefkühler stecken.

Tipps

Tiefgefrorene Paprika sind bei weitem nicht mehr so knackig wie frische Exemplare. Deshalb empfiehlt es sich, sie nur noch zum Kochen zu verwenden (unaufgetaut!).

Allgemein Wissenswertes zum Lagern von Paprika

Bewahren Sie Paprika nicht in unmittelbarer Nähe von Äpfeln und anderen nachreifenden Früchten auf. Diese setzen das Reifegas Ethylen frei und sorgen dafür, dass Ihre Paprika und sonstige Gemüsesorten schneller verderben.

Anders als rote Paprikaschoten reifen grüne Ausführungen nach. Beachten Sie dies sowohl beim Kauf als auch bei der Lagerung.

Das Gartenjournal Frische-ABC

Wie läßt sich Obst & Gemüse richtig lagern, damit es möglichst lange frisch bleibt?

Das Gartenjournal Frische-ABC als Poster:

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: New Africa/Shutterstock

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