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Wärmeliebendes Obst kann gut in einer dekorativen Fruchtschale aufbewahrt werden

Jede Sorte auf ihre Art: Obst lagern

Banane, Apfel, Heidelbeere - jede Obstsorte hat ihre eigenen Ansprüche an die optimale Lagerung. Wenn Sie Ihr Obst seinen Bedürfnissen entsprechend aufbewahren, erreichen Sie eine längere Haltbarkeit und einen höher bleibenden Vitamingehalt der Früchte.

Grundregeln für die Lagerung von Obst

Die goldene Regel für die Aufbewahrung von Obst lautet: Obst verträgt bei der Lagerung die Bedingungen am besten, unter denen es angebaut worden ist. Süd- und Zitrusfrüchte sind also kälteempfindlicher als heimische Sorten aus regionalem Anbau – das gilt auch für die Aufbewahrung nach der Ernte.
Auch gute Nachbarschaft ist bei der Lagerung von Obst wichtig: Einige Sorten geben das Reifungsgas Ethylen ab (vor allem Äpfel und Bananen). Dieses sorgt dafür, dass Früchte nachreifen und somit auch schneller verderben. Deshalb ist es wichtig, ethylenabsondernde Obstsorten getrennt von anderen Früchten aufzubewahren.

Für die meisten Früchte optimal: Vorratskeller oder Kellerfach

Wer über einen kühlen Vorratskeller oder ein ähnlich temperiertes Kellerfach in seinem Kühlschrank verfügt, ist klar im Vorteil: Die meisten Früchte halten sich bei Temperaturen um die 10 °C sehr viel länger als bei Zimmertemperatur. Zudem ist es nicht so kalt wie im gewöhnlichen Gemüsefach, sodass auch Obstsorten, die keine Kälte vertragen, im Vorratskeller oder Kellerfach gelagert werden können.
Während im Vorratskeller genügend Platz ist, um die verschiedenen Obstsorten getrennt voneinander aufzubewahren, damit sie sich nicht gegenseitig durch Ethylen beeinflussen, besteht im Kellerfach des Kühlschranks ein Platzproblem: Die Früchte müssen darin auf sehr engem Raum gelagert werden, weshalb Sie idealerweise keine ethylenabsondernden Sorten im Kellerfach lagern sollten.

Welches Obst gehört in den Kühlschrank?

Für einige Obstsorten, die nicht kälteempfindlich sind, eignet sich der Kühlschrank als Lagerort. Beachten Sie jedoch, dass dort die Luft nicht gut zirkulieren kann, weshalb Sie Ihr im Kühlschrank gelagertes Obst regelmäßig auf Schimmelbildung kontrollieren sollten. Auch hier sollten Sie darauf achten, dass ethylenabgebende und ethylenempfindliche Sorten nicht zusammen gelagert werden.

Folgende Obstsorten können Sie im Kühlschrank lagern:

  • Äpfel
  • Aprikosen
  • Birnen
  • Heidelbeeren
  • Kakis
  • Pfirsiche und Nektarinen
  • Pflaumen und Zwetschgen
  • Rhabarber
  • Stachelbeeren
  • Trauben

Bis auf die beiden Ausnahmen Heidelbeere und Stachelbeere sollten Sie Beerenobst überhaupt nicht lagern, sondern sofort verzehren. Zitrusfrüchte halten sich im Kühlschrank zwar länger als bei Zimmertemperatur, jedoch verlieren sie ihr Aroma. Bei Kiwis haben Sie die Wahl: Wenn sie möglichst lange halten sollen, dürfen sie in den Kühlschrank; vor dem Verzehr sollten sie einige Tage in der Obstschale bei Zimmertemperatur liegen, um nachzureifen.

Welches Obst gehört in die Obstschale?

Früchte aus wärmeren Anbaugebieten bleiben bei Zimmertemperatur aromatischer als im Kühlschrank. Manche Obstsorten, beispielsweise Bananen, erleiden zudem Kälteschäden, wenn sie im Kühlschrank gelagert werden. Deshalb ist für Südfrüchte eine Obstschale in einer schattigen Ecke der Küche der richtige Lagerort.

In die Obstschale gehören:

  • Ananas
  • Bananen
  • Granatäpfel
  • Grapefruits
  • Mandarinen und Clementinen
  • Mangos
  • Maracujas
  • Melonen
  • Orangen
  • Physalis
  • Zitronen
Artikelbild: Simone Andress/Shutterstock

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