Wie kann ich Moos im Blumenbeet entfernen?

In feuchten und/oder schattigen Gartenecken wächst Moos fast überall, sei es auf Gartenwegen, Terrassen oder dem Rasen, ja sogar auf Blumenbeeten ist das unliebsame Grün oft zu sehen. Es zu entfernen ist nicht immer einfach.

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Bei Moos im Blumenbeet hilft am besten: Unkraut jäten

Wächst Moos auf Ihrem Blumenbeet, dann liegt dieses vermutlich im Schatten und/oder der Boden ist eher schwer. Verschiedene Hausmittel wie Essig oder Salz haben auf einem Blumenbeet nichts zu suchen. Hacken oder grubbern Sie den Boden, dann können Sie das Moos anschließend recht einfach entfernen.

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Mit einem einfachen Test können Sie den pH-Wert ihres Gartenbodens testen. Vermutlich ist er mehr oder weniger sauer. Mit kleinen Gaben von schwefelsaurem Ammoniak wird der Boden neutralisiert und damit unattraktiv für das Moos.

Wie kann ich dem Wachstum von Moos vorbeugen?

Damit gar nicht erst Moos auf Ihren Beeten wächst oder zumindest weniger, können Sie einige Maßnahmen zur Vorbeugung treffen. Sorgen Sie zum Beispiel dafür, dass der Boden trockener wird. Dafür können Sie etwas Sand oder Gesteinsmehl (14,95€ bei Amazon*) in den Boden einarbeiten. Auch durch regelmäßiges Auflockern mit einem Grubber oder mit der Hacke kann der Boden leichter trocknen.

Relativ aufwändig ist das Anlegen eines Hochbeetes oder einer Drainageschicht im Boden. Beides kann jedoch sinnvoll sein, wenn das Beet dauerhaft sehr feucht ist, aber keine Pflanzen dort wachsen sollen, die mit den Bedingungen des Beetes gut klarkommen. Das ist oft der Fall, wenn der Garten relativ klein ist und/oder ganz im Schatten liegt, also keine Ausweichmöglichkeit besteht.

Mögliche Vorbeugung gegen Moos in Blumenbeeten:

  • Boden regelmäßig auflockern (hacken, grubbern)
  • eventuell dauerhaft auflockern (Sand unterarbeiten)
  • Drainageschicht im Boden anlegen
  • Boden kalken, falls er auch sauer ist
  • eventuell Hochbeete anlegen

Tipps

Dauerhaft lässt sich Moos aus schattigen Blumenbeeten kaum entfernen, denken Sie hier über eine alternative Beetgestaltung zum Beispiel mit Schatten liebenden Bodendeckern nach.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: vilax/Shutterstock

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