Was gibt es über Malvenblüten zu wissen?

Sie sind der Grund, weshalb viele Gärtner die Malve in ihren Garten pflanzen. Ob Mauretanische Malve, Bechermalve, Schönmalve oder eine andere Malvenart - sie alle besitzen optisch ansprechende Blüten.

Malvenblüten
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Wann erscheinen sie?

Die Malvenblüten erscheinen je nach Art und Sorte zu unterschiedlichen Zeiten. Es gibt Malven, die bereits Ende Mai erblühen. Andere präsentieren ihre Blüten ab Juni und wiederum andere ab Juli. Bis September kann die Blütezeit andauern.

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Während manche Arten nur für zwei Wochen blühen, blühen andere vier Wochen lang und länger und sind nach einem Entfernen der alten Blüten gut remontierend (bilden neue Blütenansätze aus/Nachblüte).

Wie sehen sie aus?

Jede Blume der Malve ist weiß, rosa, hellviolett, lila oder rot. Die Blüten stehen einzeln oder in Büscheln in den Blattachseln – meistens zu zweit. Manche Arten weisen in jeder Blattachsel bis zu vier Blüten auf. Alle Malvenblüten haben unter anderen folgende Merkmale gemeinsam. Sie sind:

  • zwittrig
  • fünfzählig
  • schalenförmig
  • weit geöffnet
  • radiärsymmetrisch

Sind sie essbar?

Malvenblüten sind nicht giftig , sondern essbar. Sie schmecken mild, zart süßlich und angenehm. Ihr hoher Gehalt an Schleimstoffen wirkt sich positiv auf den Körper aus. Daher können Sie in Apotheken so genannten Käsepappeltee kaufen. Das ist ein Tee aus getrockneten Blüten oder/und Blättern der Wilden Malve.

Um die Blüten zu erhalten, müssen Sie ihre Malve nicht zwangsweise überwintern . Frisch im Frühjahr aus Samen gezogen, entstehen im Sommer die Blüten. Diese helfen bei:

  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Heiserkeit
  • Bronchitis
  • Entzündungen im Magen-Darm-Trakt
  • Sodbrennen
  • Verstopfung

Tipps & Tricks

Die Blüten der Stockmalve bzw. Stockrose sind weniger schmackhaft. Sie sind derb und zergehen beim Kauen weniger auf der Zunge als die Blüten anderer Arten.

Text: Anika Gütt

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