Kinderleicht – die Aussaat der Malve

Ob gekaufte Samen oder Samen von den eigenen Pflanzen - die Aussaat der Malve ist gewöhnlich von Erfolg gekrönt. Doch unter der Voraussetzung, dass die Samen richtig gesät werden. Wie das geht erfahren Sie hier.

Malve Aussaat

Den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen

Es ist viel mehr ein Zeitraum, in dem Sie die Malvensamen säen können. Wenn Sie beispielsweise die leicht zu ziehende Bechermalve, Wilde Malve, Blaue Malve oder Mauretanische Malve säen wollen, brauchen Sie diese nicht Zuhause vorzuziehen. Es genügt, diese Arten im April direkt an Ort und Stelle auszusäen.

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Andere Arten wie die Stockmalve, die Buschmalve und die Baummalve lohnt es sich, vorzukultivieren. Dann ist eine Blüte noch im selben Jahr gewiss. Das Vorziehen sollten Sie zwischen Februar und März in Angriff nehmen. Ab April können diese Malven ins Freiland gepflanzt werden.

Schritt für Schritt zum Keimling

Die wie fossile Schneckengehäuse aussehenden Samen sind klein und braunschwarz gefärbt. So bringen Sie sie zum keimen:

  • 2 cm dick mit Erde bedecken
  • zwischen den Samen einen Abstand von 25 cm einhalten, bei Vorkultur mit anschließendem Pikieren 5 cm
  • großzügig angießen und in der Folgezeit feucht haltne
  • bei 20 bis 23 °C keimen die Samen nach einer Woche

Wenn der Keimling sichtbar ist…

Wenn die Malven eine Größe von 8 bis 10 cm erreicht haben, können Sie sie pikieren. Ab diesem Stadium wachsen sie bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C am besten.

Wenn es an das Auspflanzen geht, sollten folgende Standort- und Bodenmerkmale Beachtung finden:

  • Standort : sonnig bis halbschattig, geschützt
  • Substrat: nährstoffreich, humos, durchlässig, kalkhaltig
  • Milieu: trocken bis leicht feucht

Tipps & Tricks

Im Spätsommer lohnt es sich, die Samen zu sammeln. Schneiden Sie dazu einfach die getrockneten Samenstände ab und bewahren Sie sie bis zum nächsten Jahr in einer Tüte oder einem Gefäß auf.

Text: Anika Gütt

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