Lupinen pflanzen

Lupinen im Garten oder Topf pflanzen – Tipps und Tricks

Mit den langen Blütenrispen in vielen wunderschönen Farben sind Lupinen ein echter Blickfang in jedem Garten. Aber auch auf der Terrasse lassen sie sich mehrere Jahre im Kübel pflegen. Viel falsch machen können Sie beim Pflanzen nicht.

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Wann ist die beste Pflanzzeit?

Wie alle Blütenstauden sollten Lupinen im Frühherbst gepflanzt werden. Sie blühen dann zuverlässig im nächsten Jahr. Vorgezogene Pflanzen können Sie auch im Frühjahr noch setzen.

Wie sollten Standort und Boden beschaffen sein?

  • Sonnig bis halbschattig
  • Windgeschützter Platz
  • Warmer Standort
  • Durchlässiger Boden
  • Nicht zu nahrhafte Erde
  • Leicht saures Bodensubstrat

Je mehr Sonne sie bekommt, desto wohler fühlt sich die Lupine. Der Standort muss aber windgeschützt sein, damit die langen Rispen nicht so schnell brechen.

Zu nasse Erde bekommt der Staude nicht. Mischen Sie notfalls etwas Sand unter.

Welcher Pflanzabstand ist empfehlenswert?

Lupinen sollten nicht zu eng stehen, um Mehltau vorzubeugen. Halten Sie einen Abstand von circa einem halben Meter zwischen den Pflanzen ein.

Wie werden Lupinen richtig gepflanzt?

Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens so tief ist wie die Wurzel, die die Pflanze gebildet hat. Setzen Sie sie vorsichtig ein, damit die Wurzel nicht abknickt.

Treten Sie die Erde vorsichtig an und wässern Sie die Lupine in den ersten Tagen häufiger. Vermeiden Sie dabei Staunässe. Später muss die Lupine nicht mehr gegossen werden.

Wann ist die Blütezeit der Lupine?

Die Hauptblütezeit der Lupine dauert von Ende Mai bis August. Eine zweite Blütezeit können Sie erreichen, wenn Sie alle verblühten Blütenstände immer sofort abschneiden.

Lassen sich Lupinen auch im Topf ziehen?

Lupinen entwickeln sehr lange Wurzeln. Deshalb sollten Sie kleinere Sorten wählen, wenn Sie Lupinen im Topf anbauen möchten. Die Töpfe oder Kübel sollten aber dennoch möglichst tief sein, damit die Pflanze ihre charakteristischen langen Blütenstände entwickeln kann. Bei der Pflege im Topf braucht die Lupine einen Winterschutz.

Wie werden Lupinen vermehrt?

Die Vermehrung erfolgt über Samen, Wurzelteilung und Stecklinge. Beim Sammeln und Aussäen von Samen müssen Sie beachten, dass diese anders als die Saat der gelben Lupine giftig sind und nicht in Kinderhände gehören.

Die Wurzeln der Lupine werden sehr lang. Deswegen muss bei der Wurzelteilung sehr vorsichtig zu Werke gegangen werden, damit diese nicht brechen.

Mit welchen Nachbarn vertragen sich Lupinen gut?

Lupinen verbessern durch ihre Knöllchen an den Wurzeln die Stickstoffversorgung des Bodens. Deshalb vertragen sie sich eigentlich mit allen Blumen gut. Besondere Effekte setzen sie neben:

  • Sonnenblumen
  • Rosen
  • Rittersporn
  • Cosmea
  • Bunten Sommerblumen

Tipps & Tricks

Lupinen wirken im Staudenbeet besonders schön als Hintergrundbepflanzung. Die Blüten leuchten in vielen Pastelltönen und können im Garten eine Höhe von 120 Zentimetern erreichen. Kleinere Blumenstauden kommen davor besonders gut zur Geltung.

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