Lupinen sorgen mehrere Jahre für Farbe im Garten

Lupinen (botanischer Name Lupinus), auch Wolfsbohnen oder Feigbohnen genannt, gehören zur Familie der Schmetterlingsblüher, genau wie Erbsen und Bohnen. Anders als diese werden die winterharten und sehr robusten Stauden als Zierpflanze mehrjährig im Garten gehalten.

Lupine mehrjährig

Mehrjährige Staude mit wenig Pflegeanspruch

Kaum eine Zierstaude im Garten ist so pflegeleicht wie die Zierlupine. Die mehrjährige Pflanze ist

  • Winterhart
  • Pflegeleicht
  • Selbstversorger
  • Resistent gegen Schädlinge und Krankheiten

Haben sich Lupinen erst einmal im Garten angesiedelt, erscheinen sie zuverlässig in jedem Frühjahr wieder. Mehrere Jahre lang erfreuen sie den Gärtner von Mai bis August mit wunderschönen Blütenrispen.

Dabei benötigt die Pflanze kaum Pflege. Sie bildet so lange Wurzeln, dass ältere Lupinen nicht einmal gegossen werden müssen. Auch das Düngen des Bodens erübrigt sich, weil die Lupinen selbst für neue Nährstoffe sorgen.

Winterharte Stauden im Garten und auf der Terrasse

Vor dem Winter können Sie Lupinen bis auf den Boden zurückschneiden. Wirklich notwendig ist das allerdings nicht. Allerdings können Sie durch das Abschneiden von verblühten Blüten häufig eine zweite Blütezeit im Frühherbst herbeiführen.

Lupinen sind sehr robust. Sie vertragen problemlos Temperaturen von minus 25 Grad. Ein Winterschutz ist im Freiland nicht erforderlich.

Auch wenn die Lupine im Topf wächst, sorgt sie mehrere Jahre für Farbe auf Terrasse und Balkon. Sie braucht dann nur etwas mehr Pflege. Sie muss zusätzlich mit Wasser versorgt werden und sollte im Winter einen Winterschutz bekommen.

Lupinen als Gründüngung

Anders verhält es sich mit Lupinen, die als Gründüngung im Garten gesät werden. Sie sind ausschließlich dafür vorgesehen, schnell viel Blatt- und Wurzelmasse zu bilden.

Sie werden in der Regel noch im selben Jahr, spätestens aber im nächsten Frühjahr geschnitten und untergegraben.

Durch ihre langen Wurzeln sorgen sie für Lockerung und Stickstoffversorgung des Bodens. Die untergegrabene Blattmasse erhöht ebenfalls den Nährstoffgehalt der Erde.

Tipps & Tricks

Lupinen säen sich selbst aus. Die reifen Schoten springen auf und verteilen die Samen im Umkreis von sieben Metern. Um zu verhindern, dass der ganze Garten mit Lupinen übersät ist, müssen Sie Blütenstände gleich nach dem Verblühen schneiden.

Text: Sigrid Hestermann
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