Lavendel braucht lockere und trockene Erde

Der meist sehr üppig blau oder violett blühende Lavendel ist eine Zierde für jeden Garten, zudem benötigt er nicht allzu viel Pflege. Damit sich die mediterrane, sonnenhungrige Pflanze bei Ihnen wohl fühlen kann, braucht er jedoch die richtige Erde. Wir verraten Ihnen, worauf es ankommt.

Lavendel Erde

Sandig und karg sollte der Boden sein

Am wohlsten fühlt sich Lavendel an sonnigen Standorten mit durchlässigen und nährstoffarmen Böden, gern darf der Untergrund auch steinig sein – schließlich gedeiht die Pflanze in ihrer Heimat auf genau solcher Erde. Wichtig ist zudem, dass der Lavendel keine „nassen Füße“ bekommt, das heißt, die Erde sollte nicht schwer sein und auch nicht zum Speichern von Wasser neigen. Optimal ist ein sandiger Boden mit einem basischen bis neutralen pH-Wert – saure Böden, wie sie häufig in lehmigen oder torfigen Untergründen sind, schaden der Pflanze. Wer einen solchen Boden hat und trotzdem Lavendel anpflanzen möchte, sollte zunächst eine tiefere Grube ausheben (ca. einen Meter tief) und die schwere Erde daraus entfernen. Die Grube wird mit einem Blumenerde / Sand-Gemisch im Verhältnis 1:1 aufgefüllt, nachdem zunächst eine mehrere Zentimeter dicke Schicht Kieselsteine auf ihren Grund gelegt wurde. Ebenso gehen Sie am Pflanzen von Lavendel im Topf bzw. Kübel vor.

Tipps & Tricks

Mischen Sie der Erde etwa ein bis zwei Mal jährlich etwas Kalk bei, insbesondere bei schwereren Böden. Ansonsten vermeiden Sie zu häufiges Düngen, wobei vor allem stickstoffhaltige Düngemittel (dazu gehört auch Stallmist, z. B. von Hühnern oder Tauben!) dem Lavendel nicht besonders gut bekommen. Stattdessen verwenden Sie besser einen guten, leichten Kaliumdünger.
IJA

Text: Ines Jachomowski
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