Eignet sich die Kermesbeere für meinen Garten?

Bei der Kermesbeere handelt es sich um eine Pflanzengattung mit etwa 25 bis 30 verschiedenen Pflanzen, die zumeist in Asien oder Südamerika beheimatet sind. Einige Arten haben sich in der Zwischenzeit fast auf der ganzen Welt angesiedelt.

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Die Kermesbeere ist durchaus attraktiv, nur leider giftig

Welche Kermesbeere sollte ich in meinen Garten pflanzen?

Leider gilt die Kermesbeere auch als giftig, die Amerikanische Kermesbeere allerdings mehr als die Asiatische. In einen Familiengarten gehören sie beide nicht unbedingt, denn für Kleinkinder kann der Verzehr schnell gefährlich werden. Sie bekommen Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen, in schlimmen Fällen auch Krämpfe.

Auch außerhalb der Reichweite kleiner Kinder sollten Sie lieber die Asiatische Kermesbeere pflanzen. Sie wird manchmal als essbare Kermesbeere bezeichnet, das stimmt aber nur bedingt. Die giftigen Inhaltsstoffe verlieren beim Erhitzen zumindest teilweise ihre Wirksamkeit, roh und vor allem im unreifen Zustand sind die Beeren jedoch ungenießbar.

Wie pflege ich die Kermesbeere?

Die Kermesbeere ist recht anspruchslos und pflegeleicht. Geben Sie ihr im Frühjahr etwas Kompost oder einen Langzeitdünger. Der Wasserbedarf ist nicht sehr groß, aber die Pflanze mag einen leicht feuchten Boden. Fühlt sie sich an ihrem Standort wohl, dann ist sie sehr vermehrungsfreudig und lässt sich nur schwer bekämpfen.

Pflanzen Sie Ihre Kermesbeere an eine warmen und hellen Platz. Sie mag es sonnig oder halbschattig. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche, er darf aber gern nährstoffreich und leicht feucht sein. Ab Juni zeigt die Kermesbeere dann ihre meist weißlichen Blüten aus denen sich im September und Oktober dunkelrote bis schwarze Beeren entwickeln.

Das Wichtigste in Kürze:

  • gilt als giftig
  • recht anspruchslos
  • braucht lockeren eher nährstoffreichen Boden
  • wächst schnell
  • Standort: warm, gern sonnig bis halbschattig
  • mittlerer Wasserbedarf
  • im Frühjahr Langzeitdünger geben
  • blüht ab Juni
  • Beeren im September und Oktober, dunkelrot bis schwarz
  • im Familiengarten eher die Asiatische Kermesbeere pflanzen
  • sehr vermehrungsfreudig
  • ursprünglich nicht in Europa zu Hause, mittlerweile aber weit verbreitet

Tipps

Die Kermesbeere ist recht pflegeleicht, aber auch giftig. Daher sollte sie nicht dort stehen, wo kleine Kinder spielen und die Beeren in den Mund stecken können.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: mizy/Shutterstock
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