Kerbel säen

Kerbel säen – Vorgehen – Schritt für Schritt

Zwar ähnelt der Kerbel stark der Petersilie - doch hat er ganz eigene Interessen wenn es um die Aussaat geht. Wie wird er gesät, wann ist der beste Zeitpunkt und welcher der ideale Standort?

Das richtige Timing

Da Kerbel einjährig ist, muss er jedes Jahr aufs Neue gezogen werden. Das richtige Timing ist entscheidend! Soll er ins Freiland gelangen, ist es ratsam, ihn erst nach den Eisheiligen im Mai zu säen. Wer mutig ist und in milden Regionen wohnt, kann es mit der Aussaat schon Ende März probieren. Kerbel verträgt Kälte bis zu einem gewissen Grad.

Hingegen kann der Kerbel Zuhause ganzjährig gezogen werden. Empfehlenswert ist es, ihn ab Anfang März in den heimischen vier Wänden zu säen. Dann kann er ausreichend Sonnenlicht erhalten und erlangt keinen ‚Spargelwuchs‘.

Das brauchen Sie!

Wenn die Zeit stimmt, fehlen bloß noch ein geeignetes Gefäß für die Anzucht wie ein Topf oder eine Anzuchtschale oder alternativ ein vorbereitetes Beet. Wählen Sie bestenfalls Samen von einer Sorte, die sich bewährt hat. Und nicht zu vergessen: Eine geeignete Erde. Kerbel liebt ein:

  • nährstoffreiches,
  • humoses und
  • gut durchlässiges Substrat.

Ran an die Samen und los geht’s!

Achtung: Die Samen vom Kerbel sind nicht lange keimfähig. Sie sollten nicht älter als ein Jahr sein. Und los geht’s:

  • Samen auf die Erde streuen (nicht mit Erde bedecken! – Lichtkeimer)
  • bei Reihenpflanzung im Beet: Abstand von 15 cm
  • Samen angießen und im Laufe der folgenden Tage feucht halten
  • ideale Keimtemperatur: 18 bis 20 °C
  • Keimdauer: 15 bis 20 Tage

Nach der Aussaat

Haben sich die Samen zu kleinen Pflanzen herausgeputzt, können sie ausgepflanzt werden. Der optimale Standort für Kerbel befindet sich in einer halbschattigen Lage. Der Boden dort sollte frisch bis feucht gehalten werden.

Wenn Sie die ganze Gartensaison über Kerbel ernten wollen, bauen Sie ihn regelmäßig an . Im Normalfall genügt es, alle 2 Wochen neue Samen zu säen.

Tipps & Tricks

Kerbel stellt eine so genannte standorttreue Pflanze dar. Das bedeutet, dass er es nicht mag, versetzt zu werden (aufgrund seines feinen Wurzelwerks). Daher ist eine Direktsaat zu empfehlen.

KKF

Text: Burkhard

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