Petersilie richtig gießen – gar nicht so einfach!

Der größte Fehler, den Sie beim Pflegen von Petersilie machen können, ist falsches Gießen. Das Würzkraut ist in dieser Hinsicht wirklich etwas zimperlich. Zu trocken darf die Erde nicht sein, aber Staunässe verträgt Petersilie noch viel weniger.

Petersilie gießen

Regelmäßig gießen – nicht zu viel und nicht zu wenig

Gegen Feuchtigkeit an sich hat Petersilie nichts einzuwenden, sie wächst auch in leicht feuchtem Boden, solange sich keine Staunässe bildet.

Beugen Sie vor, indem Sie den Boden vor dem Pflanzen oder Säen der Petersilie gut lockern und Bodenverdichtungen beseitigen. Dann kann das Wasser gut abfließen.

Bei heißem, trockenem Wetter müssen Sie die Petersilie häufig gießen, aber immer nur geringe Mengen. Greifen Sie lieber einmal öfter zur Gießkanne.

Petersilie auf dem Balkon gießen

Petersilie im Topf geht häufig ein, weil sie falsch gegossen wird. Entweder bekommt sie zu wenig oder zu viel Wasser.

Pflanzen Sie das Würzkraut in einen Topf oder Balkonkasten, der ausreichend große Löcher für den Wasserabfluss hat.

Stellen Sie die Töpfe auf einen Teller. Wasser, das sich dort nach dem Gießen sammelt, kippen Sie weg. Dadurch vermeiden Sie, dass sich das Wasser staut und die Wurzeln schädigt.

Mit der Gießkanne gießen

Petersilie sollten Sie nicht mit dem Gartenschlauch sprengen. Durch das Wasser werden die krausen Blätter sehr schwer und liegen auf dem Boden. So gießen Sie am besten:

  • Regenwasser nutzen
  • Mit der Gießkanne gießen
  • Blätter so wenig wie möglich benetzen
  • Nicht zu kaltes Wasser verwenden

Tipps & Tricks

Erfahrene Gärtner machen vor dem Gießen die Daumenprobe. Ist der Boden oben zwei bis drei Zentimeter abgetrocknet, wird es Zeit zum Gießen.

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Text: Sigrid Hestermann
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