Indianernessel braucht wenig Pflege

Die buschige, wüchsige und Horste bildende Indianernessel wird auch als Goldmelisse bezeichnet. Ursprünglich stammt die bis zu 90 Zentimeter hoch wachsende Staude mit den auffälligen, sehr farbintensiven Blüten aus dem Osten der USA. Als typische Pflanze der Prärie ist die Indianernessel recht gut an trockene Standorte angepasst, wobei sie auch sonst nicht allzu viel Pflege verlangt. Noch weniger empfindlich ist dagegen die Späte Indianernessel, Monarda fistulosa.

Goldmelisse Pflege
Die Indianernessel ist recht pflegeleicht

Wie oft muss man die Indianernessel gießen?

Zwar sind Indianernesseln im Hinblick auf Trockenheit recht unempfindlich, allerdings blühen sie in sehr trockenen Zeiten nur wenig. Wer also eine durchgehende Blüte möchte, sollte insbesondere in heißen und feuchtigkeitsarmen Sommern regelmäßig gießen. Dabei ist es besser, die Stauden einmal kräftig statt mehrfach nur wenig zu gießen. Verwenden Sie möglichst nur Regenwasser.

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Wann und womit sollte man die Indianernessel düngen?

Hinsichtlich der Versorgung mit Nährstoffen ist die Indianernessel nur wenig anspruchsvoll. Noch vor dem Austrieb im Frühjahr wird die Pflanze mit Kompost oder mit einem Volldünger versorgt, wobei sich Kräuterdünger am besten eignet. Das Düngemittel sollte nur wenig Stickstoff enthalten, da sich sonst nur wenig Blüten ausbilden.

Darf man die Indianernessel schneiden? Falls ja, wann und wie?

Um eine lange und üppige Blütezeit anzuregen, sollten Sie verblühte Triebe regelmäßig herausschneiden. Im Herbst schließlich können Sie die gesamte, vergilbte Staude bis auf knapp eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden.

Welche Krankheiten treten bei der Indianernessel häufig auf? Was kann man dagegen tun?

Zwar ist die Indianernessel eine sehr robuste Pflanze, hat aber oft Probleme mit dem Echten Mehltau. Dieser tritt vor allem dann auf, wenn die Pflanzen zu dicht und / oder zu trocken stehen. Halten Sie bei der Pflanzung einen Abstand von mindestens 40 Zentimetern ein und sorgen Sie später für eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Im Sommer sollten die Stauden nicht austrocknen und im Winter nicht zu nass stehen, weil sonst die Wurzeln faulen. In Gegenden mit heißen, trockenen Sommern pflanzt man Indianernesseln eher an halbschattige Standorte. Außerdem wird die Indianernessel sehr gern von Schnecken gefressen, wobei insbesondere die jungen Triebe vor den gefräßigen Tieren geschützt werden müssen.

Ist die Indianernessel winterhart?

Eigentlich ist die Indianernessel sehr gut winterhart, lediglich junge Pflanzen sowie in Kübeln kultivierte Exemplare benötigen einen Winterschutz.

Tipps

Doch Vorsicht: Manche Neuzüchtungen – ganz besonders die Hybriden – sind recht empfindlich gegenüber Frost und sollten daher den Winter über geschützt werden.

Text: Ines Jachomowski

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