Ist die Indianernessel winterhart?

Die Indianernessel ist eine sehr hübsch anzusehende, mit farbkräftigen Blüten versehende Sommerstaude, die zudem mit wenig Pflege auskommt. Es sind verschiedene Arten bekannt, wobei insbesondere Monarda didyma ("Goldmelisse") und Monarda fistulosa ("Wilde Monarde") sowie ihre Hybriden verbreitet sind. Ganz gleich, für welche Indianernessel Sie sich interessieren, alle Arten sind absolut winterhart.

Indianernessel Frost
Die Indianernessel ist absolut winterhart

Robuste Indianernessel

Es handelt sich um eine sehr robuste Pflanze, die nur selten von Schädlingen oder Krankheiten befallen wird. Problematisch ist lediglich der Echte Mehltau, der allerdings typischerweise nur im Sommer auftritt und meist einen zu trockenen oder zu engen Standort als Ursache hat. Indianernesseln vertragen frostige Temperaturen sehr gut, sofern sie sich am passenden Standort befinden.

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Standort passend auswählen

Für eine blessurenfreie Überwinterung ist der richtige Standort essenziell. Die Pflanzen bevorzugen – je nach Art – leicht verschiedene Plätze. Die Goldmelisse etwa bevorzugt einen leicht schattigen, leicht feuchten Standort, wobei dieser allerdings keinesfalls zu nass sein sollte. Deutlich mehr Trockenheit verträgt Monarda fistulosa, die daher auch besser in einen eher sandigen Boden verpflanzt werden sollte. Achten Sie darauf, bei beiden Arten Staunässe zu vermeiden – diese führt nur dazu, dass die Pflanze verfault und eingeht – eine vor allem in milden, aber nassen Wintern reale Gefahr.

Indianernessel auf den Winter vorbereiten

Indianernesseln vertrocknen nach der Blüte und können daher kurz vor dem Wintereinbruch bis knapp über dem Boden zurückgeschnitten werden. Weitere auf den Winter vorbereitende Maßnahmen wie beispielsweise ein Abdecken mit Reisig oder ein Mulchen ist nicht notwendig. Im Frühjahr versorgen Sie die Indianernesseln mit reifem Kompost. Der Startdünger sorgt dafür, dass die Stauden gut versorgt wieder austreiben.

Tipps

Der vorwinterliche Rückschnitt kann natürlich auch im Frühjahr durchgeführt werden. Sollten Sie die Schere jedoch zu spät ansetzen, kann sich der Austrieb verzögern und damit die Wuchs- und Blühfreude der sonst so wüchsigen Pflanzen behindern.

Text: Ines Jachomowski

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