Geeignete Standorte für das Immergrün

Das Immergrün gehört zu den Hundsgiftgewächsen und sollte daher im eigenen Garten nur gepflanzt werden, wenn es keine Gefahr für Kleinkinder und Haustiere darstellt. Seine Beliebtheit hat das Immergrün besonders seiner Schattenverträglichkeit und den dekorativen Blüten vor dem Kontrast der immergrünen Blätter zu verdanken.

Vinca Standorte
Das Immergrün gedeiht am besten im Halbschatten

Verwendungsmöglichkeiten bei der Gartengestaltung

Das Immergrün ist ein kriechender Halbstrauch, wobei das Kleinblättrige Immergrün Vinca minor deutlich niedriger bleibt als der höher wachsende Verwandte Vinca major. Das Immergrün lässt sich für die Begrünung von Beeträndern und Steinmauern nutzen, kann aber auch zur Schaffung eines grünen Teppichs als Rasenersatz in schattigen Teilen des Gartens eingesetzt werden.

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Dem Immergrün im Garten geeignete Wachstumsbedingungen bieten

In der Natur breitet sich das Immergrün insbesondere an Standorten in lockeren Laub- und Mischwäldern gut aus. Sein Verbreitungsgebiet reicht heute von Süd- und Mitteleuropa bis hin nach Kleinasien. Klimatisch bevorzugt das Immergrün ganzjährig eher milde Lagen, Vinca minor kommt aber auch mit extremen Winterfrösten gut zurecht. Der ideale Standort für das Immergrün bietet die folgenden Voraussetzungen:

  • möglichst im Halbschatten
  • relativ humoser und lockerer Boden
  • konstante Bodenfeuchte (aber keine Staunässe durch zu häufiges Gießen)
  • gelegentliche Düngung mit abgelagertem Kompost

Tipps

Da beim Immergrün eine Fernausbreitung fast ausschließlich durch menschliches Zutun geschieht, können Standorte im Wald bei diesem sogenannten “Burggartenflüchtling” ein Hinweis auf eine Besiedlung in der Römerzeit oder während des Mittelalters sein.

Text: Alexander Hallsteiner

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