So lässt sich Horn-Sauerklee als Bodendecker nutzen

Horn-Sauerklee breitet sich schnell auf Flächen aus. Oftmals entwickelt sich das Unkraut zum Bodendecker oder wird sogar gezielt als solcher eingesetzt. Das sind die wichtigsten Eigenschaften der Pflanze.

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Horn-Sauerklee ist ein schöner Bodendecker

Wie wirkt Horn-Sauerklee als Bodendecker?

Horn-Sauerklee kann mit seinen rötlichen Blättern durchaus optisch ansprechend wirken, wenn er Böden großflächig bedeckt. Auch die gelben Blüten dieses Falschen Klees werden von manchen Gärtnern geschätzt. Wenn Sie mit den Eigenschaften der Pflanze einverstanden sind und ihren starken Wuchs im Blick haben, kann der Horn-Sauerklee durchaus eine gute Alternative zu einer Rasenfläche sein. Die Pflanze breitet sich auch ohne Pflege stark aus und ist insofern recht pflegeleicht.

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Wo wächst Horn-Sauerklee als Bodendecker?

Vor allem auf nährstoffreichem Boden mit Humus und saurem ph-Wert wächst der Horn-Sauerklee sehr gut. Wenn die Pflanze jedoch erst einmal an einem Standort Fuß gefasst hat, haben Sie mit dieser Pflanze einen sehr verlässlichen Bodendecker. Die richtigen Startbedingungen können Sie dem Bodendecker geben, indem Sie den Standort vor dem Pflanzen mit Kompost versorgen. Sie können Horn-Sauerklee sowohl an sonnigen wie auch an halbschattigen Standorten als Bodendecker nutzen.

Welche Nachteile hat Horn-Sauerklee als Bodendecker?

Horn-Sauerklee ist sehr vermehrungsfreudig, verdrängt andere Pflanzen und wird daher von vielen Gärtnern als Unkraut betrachtet. Der Neophyt breitet sich sowohl über seine Wurzeln aus wie er sich auch oberirdisch durch Samen vermehrt. An der Pflanze wachsen Kapsel mit vielen Samen. Wenn diese reif sind, kommt es zum Aufspringen der Kapsel. Dann breiten sich die Samen im wahrsten Sinne des Wortes explosionsartig aus. Da der Horn-Sauerklee keinen Kalk mag, können Sie ihn damit bekämpfen.

Tipps

Horn-Sauerklee ist essbar

Die Blätter des Horn-Sauerklees sind in rohem Zustand sogar essbar. Allerdings schmecken die Blätter der krautigen Pflanze aus dem Mittelmeerraum eher säuerlich. Die Früchte und die Wurzeln der Pflanzen sind ebenfalls essbar und eignen sich beispielsweise als Zutat für Gemüsegerichte.

Text: Ben Matthiesen
Artikelbild: sharohyip/Shutterstock

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