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Wird die Hecke braun, kann das ganz unterschiedliche Ursachen haben

Was tun, wenn die Hecke braun wird?

Eine Hecke ist im Gegensatz zu einem sperrigen Gartenzaun eine wunderschöne Grundstücksbegrenzung und ein effektiver Sichtschutz. Vor allem in den Sommermonaten sorgen Sträucher und Gehölze für eine satte Begrünung des Gartens. Dass die Pflanzen im Herbst ihr Laub abwerfen ist vollkommen normal. Wir Ihre Hecke aber in der warmen Jahreszeit braun, könnten Schädlingsbefall, Krankheiten oder eine falsche Pflege dir Ursache sein.

Mögliche Ursachen

  • natürliche Braunfärbung
  • Dünger und Streusalz
  • Trockenheit
  • Saurer Boden
  • Krankheitsbefall
  • Schädlingsbefall
  • Wurzelfäule

Tipps zur Problembehebung

Natürliche Braunfärbung

Färben sich die Nadeln Ihrer Hecke zum Winter hin rot-braun, besteht kein Grund zur Sorge. Dies ist ein natürlicher Prozess, um den eisigen Temperaturen des Winters vorzubeugen. Mit eintreffendem Frost stoppt die Verfärbung, ein Nadelabwurf ist darüber hinaus möglich. Einige Zuchtformen sind aber inzwischen immergrün.

Dünger und Streusalz

Hecken reagieren sehr empfindlich auf Salz. Vor allem Blaudünger erhöht dessen Gehalt im Boden. Färben sich die Zweigspitzen nahe des Bodens braun, obwohl Sie keinen Dünger verwenden, könnte Streusalz Schuld an dem schlechten Aussehen sein. In diesem Fall hilft ein Rückschnitt der braunen Triebe. Brausen Sie Ihre Hecke anschließend gut mit sauberem Wasser ab.

Trockenheit

Bei intensiver Sonneneinstrahlung und zu geringer Wassergabe treten die ungewollten Symptome ebenso auf. In diesem Fall hilft natürlich verstärktes Gießen.

Saurer Boden

Eine hohe Mangan Konzentration im Boden schadet Ihrer Hecke ebenfalls. Um den sauren pH-Wert auszugleichen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Erde mit kohlsaurem Kalk vermengen
  • Nach drei Monaten frischen Kompost aufschichten
  • Zur Sicherheit pH-Wert testen

Krankheitsbefall

Verschiedene Pilzarten können einer Hecke aus Nadelgehölzen zum Verhängnis werden:

  • Pestalotia-Triebsterben
  • Didymascella thujina
  • Kabatina-Triebsterben

Alle drei Arten äußern sich zumeist in der Bildung kleiner schwarzer Fruchtkörper auf den Nadeln. Steht Ihre Hecke im Schatten, ist sie besonders anfällig, ebenso wie sehr alte Gewächse. Rechtzeitige Erkennung der Krankheit ist dann besonders wichtig, da der Pilz andernfalls auf nahestehende Pflanzen übergeht. Schneiden Sie Ihre Hecke radikal zurück und beheben Sie die Symptome mit einem geeigneten Mittel aus dem Fachhandel. Ein humusreicher, lockerer Boden dient der Prävention.

Schädlingsbefall

Eine Hecke ist besonders anfällig für drei Arten von Schädlingen:

  • Dickmaulrüssler
  • Miniermotte
  • Thuja-Borkenkäfer

Die ersten beiden Parasiten lassen sich mit Nematoden oder einem kräftigen Rückschnitt vorgehen. In letzterem Fall hilft nur noch die Entsorgung des befallenen Strauches, da sich der Käfer in den Stamm frisst.

Wurzelfäule

Sie gilt als sie gefährlichste Krankheit einer Hecke und führt in den meisten Fällen zum vollständigen Absterben der Pflanze nach anfänglicher Braunfärbung der Zweige. Um eine großflächige Ausbreitung zu vermeiden, müssen Sie betroffene Gehölze umgehend entfernen. Verändern Sie ebenfalls das Substrat, da sich die Wurzelfäule lange im Boden aufhält.

Text: Gartenjournal.net Artikelbild: Dietrich Leppert/Shutterstock

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