Hainbuchenhecke Frost
Hainbuchen sind zwar winterhart, eine schützende Mulchschicht auf dem Boden ist aber dennoch ratsam

Braucht eine Hainbuchenhecke besondere Pflege im Winter?

Eine Hainbuchenhecke ist absolut winterhart, zumindest wenn sie gut eingewachsen ist. Dennoch ist es sinnvoll, ein paar Pflegemaßnahmen vor dem Winter zu ergreifen, damit die Hecke die kalte Jahreszeit gut übersteht. Tipps für die Pflege der Hainbuchenhecke im Winter.

Hainbuchen sind winterhart

Hainbuchen sind heimische Gewächse, die zu den Birkengewächsen gehören. Genau wie diese kommen sie mit Minustemperaturen bis zu minus 20 Grad völlig problemlos zurecht.

Grundsätzlich ist ein Winterschutz nicht erforderlich, die Bäume überstehen selbst noch stärkeren Frost für einige Zeit auch ohne zusätzlichen Schutz.

Dennoch ist es sinnvoll, die Hainbuchenhecke auf den Winter vorzubereiten. Geschnitten sollten sie allerdings vor dem Winter nicht mehr. Der letzte Schnitt erfolgt im Juli spätestens August.

In trockenen Wintern gelegentlich gießen

Hainbuchenhecken vertragen das Austrocknen des Bodens sehr schlecht. In sehr trockenen Wintern ist es deshalb ratsam, gerade junge Hainbuchenhecken gelegentlich zu gießen.

Gegossen wird nur an frostfreien Tagen, und zwar nur so wenig, dass auf keinen Fall Staunässe entstehen kann.

Den Boden grundsätzlich durch eine Mulchdecke schützen

Erfahrene Gärtner schützen den Boden der Hainbuchenhecke grundsätzlich durch eine Mulchdecke aus

  • reifem Kompost
  • Laub
  • Rasenschnitt
  • Stroh.

Die Mulchdecke hält die Feuchtigkeit im Boden und verhindert, dass die Hainbuchen im Winter austrocknen. Gleichzeitig hält sie die Bodenoberfläche schön locker. Außerdem schützt sie die Pflanzenwurzeln vor zu starkem Frost, wenn die Temperaturen über längere Zeit sehr stark fallen.

Das Laub von Hainbuchenhecken nicht auffegen

Es ist eine Besonderheit von Hainbuchenhecken, dass die vertrockneten Blätter sehr lange an den Bäumen hängenbleiben. Die letzten fallen erst ab, wenn die Hainbuche im Frühjahr austreibt.

Das herabgefallene Laub sollte nicht aufgesammelt, sondern auf dem Boden liegengelassen werden. Es erfüllt die Funktion einer natürlichen Mulchdecke.

Durch das Laub wird das Auflaufen von Unkraut verhindert, und die Pflege der Hainbuchenhecke damit deutlich erleichtert. Außerdem zersetzen sich die Blätter im Laufe der Zeit und geben Nährstoffe frei. Sie bilden damit einen natürlichen Dünger.

Tipps

Frisch gepflanzte Hainbuchenhecken sollten Sie grundsätzlich mit einer Mulchschicht vor Frost schützen. Die zarten Wurzeln sind noch nicht tief genug in die Erde eingedrungen. Wenn sie austrocknen, geht die Hainbuche ein.

Text: Sigrid Hestermann

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