Goldrute – Pflege, Schneiden, Überwintern

Goldrute, Goldraute, Goldrutenkraut - die bis zu 200 Zentimeter hoch wachsende, durch ihre leuchtend gelbe Blütenfülle sehr augenfällige Staude ist unter vielen Namen bekannt. Ursprünglich in Nordamerika zu Hause, ist die Goldrute mittlerweile auch in vielen europäischen Gärten zu finden. Die Pflanze braucht nicht viel Pflege, ganz im Gegenteil: Goldruten haben eine starke Neigung zum Wuchern.

Goldrute gießen
Die Goldrute braucht kaum Pflege
Früher Artikel Goldrute gleich nach der Blüte schneiden

Wie hoch ist der Wasserbedarf der Goldrute?

Kurzzeitige trockene Perioden verträgt die Goldraute recht gut, zudem versorgt sie sich, ausgepflanzt in den Garten, selbst. Lediglich in sehr trockenen und heißen Sommern sollten Sie die Staude gießen. Auch Exemplare in Kübeln oder Töpfen benötigen regelmäßige Wassergaben.

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Wann und wie oft sollte man die Goldrute düngen?

Ausgepflanzte Goldruten werden zu Beginn der Wachstumsperiode mit organischen Düngern wie Hornspänen oder Kompost versorgt, die gut in den Boden eingearbeitet werden. Eingetopfte Exemplare werden entweder einmal jährlich mit frischem Substrat versorgt oder ein bis zwei Mal pro Jahr mit flüssigem Volldünger gedüngt.

Lässt sich die Goldrute im Topf kultivieren?

Goldruten eignen sich sehr gut für eine Topfkultur, allerdings sollten Sie für eine gute Drainage sorgen – Staunässe vertragen die Pflanzen, wie so viele andere auch, überhaupt nicht.

Wann und wie kann man die Goldrute schneiden?

Wenn Sie die ungehemmte Verbreitung der Goldrute eindämmen wollen, so müssen Sie die Pflanzen gleich nach der Blüte schneiden. Sollten die Fruchtstände schon sehr trocken sein, so legen Sie bestenfalls eine Plane o. ä. darunter, sonst müssen Sie später reichlich jäten. Ein weiterer Schnitt erfolgt im Frühjahr noch vor dem Austreiben, bei dem Sie vertrocknete Pflanzenteile entfernen.

Durch welche Schädlinge bzw. Krankheiten wird die Goldrute bedroht?

Grundsätzlich handelt es sich bei der Goldrute um eine sehr robuste Pflanze, die eher selten durch Krankheiten oder Schädlinge heimgesucht wird. Anfällig ist sie lediglich für Mehltau, sofern sie längere Zeit sehr trocken steht. Große Feuchtigkeit bis hin zu Staunässe führt dagegen zu Fäulnis und somit zum Absterben der Staude.

Ist die Goldrute winterhart?

Goldruten sind sehr winterhart und benötigen in der Regel keinen zusätzlichen Winterschutz. Lediglich in Töpfen und Kübeln kultivierte Exemplare sollten mit einem um das Pflanzgefäß (5,33€ bei Amazon*) gewickelte Vlies o. ä. vor dem Durchfrieren geschützt werden.

Tipps

Sollten Ihre Goldruten kraftlos wirken und nicht so richtig wachsen wollen, so könnte dies auch an einem Überangebot an Nährstoffen bzw. einer zu häufigen Düngung liegen.

Text: Ines Jachomowski

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