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Goldfische sollten nicht zu viel gefüttert werden

Klassiker seit über 1.000 Jahren: Goldfische im Gartenteich

Goldfische im Gartenteich sind sehr verträgliche Wesen, die sich mit anderen Fischarten ausgezeichnet vergesellschaften. Dennoch darf das Teichbecken nicht überfüllt werden und das Wasser muss sauerstoffreich, wie auch optimal temperiert sein, damit sie über viele Jahre Freude an den Tieren haben.

Sie versprechen leichte Pflege, können das stolze Lebensalter von 30 Jahren erreichen, verlangen aber dennoch eine artgerechte Haltung mit teilweise gravierenden Unterschieden zwischen ihren Lebensbedingungen im Aquarium und denen im Gartenteich. Daher sind auch längst nicht alle Arten für die Aufzucht im Zierteich geeignet. Zu den unproblematischen Exemplaren zählen:

  • Grasgoldfische;
  • Shubunkins;
  • Kometenschwanz;

Und auch bei denen muss beachtet werden, dass maximal zwei der Fische pro m3 Wasser eingesetzt werden sollten, da sie sich schnell vermehren und Ihr Gartenteich im Extremfall sogar kippen könnte.

Standortwahl und Lebensbedingungen der Goldfische

Viel Platz und genug Luft zum Atmen sind besonders wichtig und, da der Sauerstoffgehalt des Wassers bei steigenden Temperaturen sinkt, ist ein wenigstens halbschattig gelegener Teich für die äußerst bewegungsfreudigen Tiere optimal. Kleine Teiche, die erfahrungsgemäß eher zur Faulgasbildung neigen, werden am besten mit einem leistungsfähigen Filtersystem aufgerüstet. Das Wasser sollte bei einem Goldfischbesatz allerdings nicht nur rein, sondern auch nur wenig wärmer als 20 °C sein.

Die Struktur des Goldfischteichs

Während Seerosenblätter ausgezeichnet als zusätzliche Schattenspender geeignet sind, stehen Goldfische auf Wasserpflanzen in einem Boden-Kies-Substrat, das sie ausgesprochen gern zum Gründeln und Ablaichen, aber auch als Versteck vor ihren natürlichen Widersachern nutzen. Wir empfehlen folgende Bepflanzungen, möglichst großzügig über das Teichbecken verteilt:

  • Gemeiner Tannenwedel;
  • verschiedene Laichkrautarten;
  • Kanadische Wasserpest;
  • diverse Rohrkolben- und Hornkrautarten;
  • Schilf;

Gartenteich-Goldfische und ihre Ernährung

Eine große Gefahr, dass die Tiere zur leichten Beute für Fischreiher und Katzen werden, begründet sich in der Tatsache, dass sie bei einer Überfütterung schnell übergewichtig und damit zu langsam sind. Mäßige Futtergaben bei einem Fastentag pro Woche reichen aus, denn einen Teil ihrer Nahrung besorgen sich die farbenprächtigen Tierchen gerne selbst und direkt über der Wasseroberfläche. Sie stehen nämlich auf Insekten und helfen so, den Teichgrund sauber zu halten.

Tipps

Wenn die sensiblen Goldfische aus dem Zuchtbecken vom Händler in den Teich gesetzt werden, müssen sie erst langsam in ihre neue Umgebung eintemperiert werden. Lassen Sie die Tiere daher am besten eine knappe Stunde in dem Folienbeutel, also der Verkaufsverpackung, auf der Wasseroberfläche dahintreiben.

Artikelbild: B Norris/Shutterstock

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