Glanzmispel richtig düngen – Die besten Tipps und Tricks

Das Düngen von Glanzmispeln erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl. Die richtige Menge gewährleistet einen kräftigen Wuchs und eine üppige Blütenbildung im Sommer. Eine falsche Düngung birgt Gefahren.

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Im Frühjahr sollte die Glanzmispel gedüngt werden

Tipps zum Düngen

Die Düngung der Glanzmispel sollte weder zu schwach noch zu intensiv ausfallen. Das Gehölz benötigt während der gesamten Vegetationsperiode, von der Entwicklung der Blätter im Frühjahr bis zur Reifung der Früchte im Herbst, Nährstoffe. Daher sollten Glanzmispeln im Frühjahr gedüngt werden, noch bevor die neue Wachstumsphase beginnt.

Ideal ist ein Dünger, der Nährstoffe über einen langen Zeitraum zur Verfügung stellt. Wenn Sie einen Langzeitdünger oder einen Depotdünger verwenden, müssen Sie bis zum nächsten Jahr nicht mehr düngen. Häufig geben Baumschulen einen Depotdünger in das Substrat, um das Wurzelwachstum zu unterstützen. In diesem Fall können Sie im ersten Jahr auf eine Düngegabe verzichten.

Geeignete Düngemittel

Jedes handelsübliche Substrat eignet sich zum Düngen von Glanzmispeln, wobei Langzeit- und Depotdünger wie Osmocote oder Basacote am besten geeignet sind. Diese Düngemittel fallen in die Kategorie der Mehrnährstoffdünger. Daneben gibt es eine Reihe von Flüssigdüngern, die dem Gießwasser beigemischt werden. Sie schaffen schnelle Abhilfe, wenn die Pflanze aufgrund von Nährstoffmangel Blätter verliert. Zu den Flüssigdüngern gehören spezielle NPK-Dünger für Glanzmispeln. Sie beinhalten hauptsächlich Stickstoff, Phosphat und Kaliumoxid sowie verschiedene Spurennährstoffen. Flüssigdünger eignen sich zum Besprühen der befeuchteten Wurzelbereiche und der Blätter.

Darauf sollten Sie bei der Nutzung von Blattdüngern achten:

  • keine direkte Sonneneinstrahlung
  • warme Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius
  • Flüssigdünger mit Wasser verdünnen

Gefahren bei falscher Düngung

Wenn die Pflanzen zu häufig gedüngt werden, sammeln sich die Nährstoffe im Substrat an. Risiken gehen vor allem vom Stickstoff aus. In übermäßigen Mengen sorgt er dafür, dass das Holz der jungen Zweige nicht vollständig ausreift. Die Pflanzen werden anfälliger für die frostigen Temperaturen im Winter. Hornspäne gibt Stickstoff über einen langen Zeitraum ab und ist daher nicht als Dünger für Glanzmispeln geeignet.

Ein Mangel an Nährstoffen beeinträchtigt die Entwicklung der Blätter und Blüten. Blütenknospen vertrocknen und sterben ab. Ein starker Nährstoffmangel kann dazu führen, dass die Glanzmispel nicht blüht und Blätter verliert. Die Pflanze ist geschwächt, was sie anfälliger für Krankheitserreger und Parasiten macht.

Text: Christine Riel
Artikelbild: Doikanoy/Shutterstock

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