Den Geweihfarn richtig umtopfen – Tipps und Tricks

Der tropische Geweihfarn ist eine epiphytische oder Aufsitzpflanze, das heißt, er wächst als Gast auf einer anderen Pflanze. Dabei ist er kein Parasit, denn er ernährt sich nicht von der Pflanze, auf der er wohnt.

Geweihfarn im Topf
Der Geweihfarn gedeiht auch im Topf

Braucht mein Geweihfarn überhaupt einen Topf?

Wird der Geweihfarn als Zimmerpflanze gehalten, dann kann er entweder in einem Topf gehalten werden oder auf einer rauen Unterlage wie Holz, Naturkork oder Baumrinde anwurzeln. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen und Ihren Vorlieben. Allerdings ist auch die Pflege des Geweihfarns abhängig davon, wie Sie ihn halten. Denn er muss regelmäßig mit ausreichend Wasser versorgt werden. In einem Topf gelingt die Wasserversorgung oft leichter.

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Welcher Topf eignet sich für den Geweihfarn?

Der Geweihfarn entwickelt keine Pfahlwurzeln, die tief nach unten wachsen, sondern solche, die eher breit wachsen. Dementsprechend reicht ein flacher Topf oder eine Schale für den Geweihfarn aus. Gern können Sie Ihren Geweihfarn in eine flache Blumenampel pflanzen. Als Substrat verwenden Sie Orchideenerde, Kokosfasern oder einer Mischung aus Sphagnum-Moos oder Blumenerde und Torf. Rindenkompost oder Rindenmulch ist eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative.

Wie oft muss ich meinen Geweihfarn umtopfen?

Umtopfen ist immer dann nötig, wenn Ihr Geweihfarn nicht mehr stabil steht oder sich das Substrat so langsam auflöst. Auch wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie Ihren Geweihfarn etwa alle drei bis fünf Jahre umtopfen. Das Gleiche gilt, wenn Sie Ihren Geweihfarn auf einem Stück Baumrinde oder anderem Untergrund wachsen lassen.

Gehen Sie dabei vorsichtig zu Werke, damit Sie die Wurzeln nicht verletzen. Das kann unter Umständen manchmal schwierig sein, denn die Wurzeln des Geweihfarns klammern sich am Untergrund beziehungsweise am Substrat fest. Setzen Sie Ihren Geweihfarn auf eine neues Rinden- oder Stammstück, dann sollten Sie ihn dort wieder aufbinden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • flachen Topf wählen
  • Substrat erster Wahl: Orchideenerde
  • Alternativen: Kokosfasern, Rindenmulch, 2/3 Blumenerde oder Sphagnum-Moos und 1/3 Torf
  • ideal für Blumenampeln
  • etwa alle 3 bis 5 Jahre umtopfen oder neu aufbinden

Tipps

Allzu häufig müssen Sie Ihren Geweihfarn nicht umtopfen oder umsetzen, etwa alle drei bis fünf Jahre sollten Sie jedoch daran denken.

Text: Ursula Eggers

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