Garten-Amaryills pflanzen
Die Garten-Amaryllis zeigt in den Sommermonaten ihre königliche Blüte

Gartenamaryllis richtig einpflanzen – Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

Unter den Zwiebelblumen fällt die Gartenamaryllis nicht nur optisch aus dem Rahmen. Im Hinblick auf die fachgerechte Pflanzung sollten Sie die tropische Amaryllis-Art ebenfalls nicht über einen Kamm scheren mit einheimischen Klassikern, wie Tulpen, Narzissen oder Lilien. Lesen Sie hier, wie Sie eine Crinum richtig einpflanzen.

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Diese Standortbedingungen sind ideal

Wählen Sie für Ihre Gartenamaryllis einen sonnigen, warmen Standort, der sich zur Mittagszeit im lichten Schatten befindet. Ein Platz vor der wärmespeichernden Hausmauer oder der schützenden Kulisse von Gehölzen ist ideal für die tropische Grazie. Ein frisch-feuchtes, gut durchlässiges und nährstoffreiches Erdreich bietet der Zwiebel das perfekte Zuhause, bis Sie im Herbst die nicht winterharten Knollen einräumen.

Frühlingszeit ist Pflanzzeit

Im Gegensatz zur winterblühenden Amaryllis als Zimmerpflanze im Topf, verzaubert uns die Gartenamaryllis mit einer verschwenderischen Sommerblüte. Dementsprechend öffnet sich das Fenster für die Pflanzzeit im Frühling. Ist der Boden im März/April tiefgründig aufgetaut, dürfen die Blumenzwiebeln in die Erde. Spätestens bis Mitte/Ende Mai sollte die Pflanze ihren Platz im Garten eingenommen haben.

So setzen Sie die Blumenzwiebeln korrekt ein

Lockern Sie die Erde sorgfältig auf und arbeiten reifen Kompost oberflächlich ein. Im Anschluß an die Bodenvorbereitung gehen Sie in diesen Schritten weiter vor:

  • Im Abstand von 25-30 cm kleine Pflanzgruben ausheben
  • An der Sohle als Drainage eine Sandschicht ausbreiten
  • Die Amaryllis-Zwiebel mit aufwärts gerichteter Spitze mittig einsetzen

Füllen Sie das Pflanzloch nur soweit mit Substrat auf, dass der Zwiebelhals aus dem Boden hervorschaut. Die Erde wird mit den Händen angedrückt für einen guten Bodenschluß. Im letzten Schritt gießen Sie ein wenig an, ohne dass die Knolle wieder freigelegt wird durch den Wasserstrahl.

Tipps

Rittersterne und Amaryllis werden im Handel häufig pauschalisiert als dieselbe Pflanzenart. Angesichts des ähnlichen Erscheinungsbildes verwundert dieser Umstand wenig. Tatsächlich entstammen Rittersterne den trockenen Regionen Südamerikas und stellen somit andere Ansprüche an die Pflege, als Amaryllis aus den feucht-warmen Regionen Südafrikas.

Text: Paula Jansen

Beiträge aus dem Forum

  1. tade
    Zitronenbaum
    tade
    Tropische Pflanzen
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