Braune Blätter am Eukalyptus

Eigentlich besticht der Eukalyptus mit seinen bläulich schimmernden Blättern. Pflegefehler können aber dazu führen, dass sich das Laub braun färbt. Hier lesen Sie, welche Behandlungsmaßnahmen in diesem Fall helfen.

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Meist sind Pflegefehler oder ein falscher Standort Schuld an braunen Blättern

Ursachen

  • Staunässe
  • Zu kleiner Kübel
  • Beschädigte Wurzeln

Staunässe

Der Eukalyptus wächst sowohl an warmen als auch an kühlen Standorten. Er besitzt eine nennenswerte Wasserspeicherkapazität, sodass ihm anhaltende Trockenheit nicht schadet. vermuten Sie also, zu intensive Sonneneinstrahlung sei die Ursache für die braunen Blätter, irren Sie sich. Grund ist meistens das genaue Gegenteil. Gießen Sie Ihren Eukalyptus zu intensiv und pflanzen ihn zudem in ein undurchlässiges Substrat, bildet sich schädliche Staunässe.

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Zu kleiner Kübel

Nicht nur an der Oberfläche weist der Eukalyptus ein sehr schnelles Wachstum auf. Damit er genügend Kraft besitzt, seine Blätter und Zweige mit Nährstoffen zu versorgen, ist ein ebenso großes Wurzelsystem notwendig. Damit sich dieses gut ausbreiten kann, erfordert es einen großen Kübel. Topfen Sie Ihren Eukalyptus daher mindestens einmal im Jahr um. Kommen die ersten Wurzelstränge an der Oberfläche des Substrats zum Vorschein, wird es höchste Zeit. Achten Sie beim Entnehmen des Wurzelballens darauf, keine Rhizome zu beschädigen. Im neuen Kübel ist es wichtig, dass alle Wurzeln vollständig mit Erde bedeckt sind. Da der Eukalyptus einen sonnigen Standort bevorzugt, drohen diese andernfalls zu verbrennen.

Beschädigte Wurzeln

Anknüpfend an den oben genannten Punkt soll an dieser Stelle noch einmal auf beschädigte Wurzeln eingegangen werden. Neben Verbrennungen oder Abtrennungen beim Umtopfen sind bei Eukalypten, die im Freiland stehen, auch Fraßschäden nicht auszuschließen. Vermuten Sie einen unterirdischen Schädling, sollten Sie stets auf effektive Hausmittel zurückgreifen und keine Chemie anwenden. Letzteres hätte auch für den Eukalyptus selbst schwerwiegende Folgen. Bedenken Sie auch, dass zahlreiche Tiere unter Naturschutz stehen.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: alybaba/Shutterstock

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