Christusdorn gießen
Die Erde des Christusdorn ist stets leicht feucht zu halten

So pflegen Sie Ihren Christusdorn richtig – Tipps und Tricks

Der Christusdorn ist recht beliebt, das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass er wenig Pflege benötigt. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn kleine Kinder oder Haustiere zum Haushalt gehören, denn der Christusdorn ist als Wolfsmilchgewächs auch sehr giftig.

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Den Christusdorn pflanzen

Der Christusdorn bevorzugt einen sandigen humoser Boden, der zudem leicht sauer ist. Aus Madagaskar kommend steht er gern warm und in der vollen Sonne. Daher eignet sich diese Pflanze gut für ein Südfenster. Auch trockene Heizungsluft schadet dem Christusdorn nicht. Er lässt sich übrigens auch gut in Hydrokultur halten.

Den Christusdorn richtig gießen und düngen

Gießen Sie Ihren Christusdorn regelmäßig, so dass der Wurzelballen immer gleichmäßig feucht bleibt. Allerdings sollte keine Staunässe entstehen. Darum darf die oberste Erdschicht im Topf zwischendurch leicht antrocknen. Während der Sommermonate düngen Sie den Christusdorn etwa alle zwei Wochen mit einem handelsüblichen Flüssigdünger. Direkt nach dem Umtopfen sollte er einige Wochen nicht gedüngt werden.

Der Christusdorn im Winter

Im Winter ist es Zeit für die Trockenruhe. Für einige Wochen sollten Sie den Christusdorn nur sehr sparsam gießen und gleichzeitig die Beleuchtung auf maximal zehn Stunden täglich reduzieren. Damit regen Sie die Blütenbildung an. Die Temperatur darf während der Trockenruhe etwas niedriger als während der übrigen Zeit sein. Später stellen Sie Ihren Christusdorn wieder an seinen angestammten sonnigen und warmen Platz.

Den Christusdorn vermehren

Eine Vermehrung ist beim Christusdorn auf zweierlei Art möglich. Während die Aussaat etwas zeitaufwändig ist, können Sie für das Ziehen von Ablegern sogar den Rückschnitt Ihres Christusdorns verwenden. Dafür sollte dieser jedoch eine Länge von etwa acht bis zehn Zentimetern haben.

Stellen Sie die Stecklinge für etwa eine halbe Stunde in ein Gefäß mit Wasser, so kann der giftige Milchsaft abfließen. Anschließend darf der Steckling einige Stunden antrocknen, bevor Sie ihn in einen Topf mit Anzuchterde stecken. Die Bewurzelung dauert etwa einen Monat.

Die Blütezeit des Christusdorns

Ohne Trockenruhe wird Ihr Christusdorn vermutlich gar nicht blühen. Statt dessen entwickelt er dünne blasse und blütenlose Triebe. Indem Sie die Trockenruhe zeitlich verschieben können Sie die Blütezeit Ihres Christusdorns beeinflussen.

Das Wichtigste über den Christusdorn in Kürze:

  • relativ pflegeleicht
  • giftig
  • Blütenfarben: gelb, rot oder weiß
  • als Zimmerpflanze bis zu 1 m groß
  • Luft: warm und eher trocken
  • Standort: möglichst sonnig
  • Wurzelballen gleichmäßig feucht halten
  • regelmäßig düngen (etwa alle 14 Tage)
  • im Winter kühler stellen (ca. 15 °C) und wenig gießen
  • Boden: am besten sandig, humos und leicht sauer
  • darf im Sommer draußen stehen

Tipps

Der Christusdorn ist als relativ pflegeleichte Pflanze gut für Anfänger geeignet, aufgrund seiner Giftigkeit jedoch nicht für Haushalte mit kleinen Kindern oder Tieren.

Text: Ursula Eggers

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