Canna: Pflege kann so einfach sein

Herrlich diese Blüten! Ob rot, gelb, orange oder weiß, die Blüten von Canna machen dieses Tropengewächs zu einer beliebten Zierpflanze hierzulande. Doch was muss getan werden, um es gesund und munter zu halten?

Canna Pflege
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Wie müssen Cannas gedüngt werden?

Da Cannas zu den Starkzehrern zählen, müssen sie regelmäßig mit Dünger versorgt werden. Bereits bei der Pflanzung können Sie etwas Dünger beigeben. Die zweite Düngung erfolgt Ende Juni und die letzte Düngung im Jahr gegen Mitte September.

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Zum Düngen eignen sich unter anderen Volldünger, herkömmliche Blumendünger,(13,37€ bei Amazon*) verrotteter Kompost, Pferdemist und Hornspäne.(11,99€ bei Amazon*) Wenn Canna überwintert werden soll, ist es ratsam vor dem Überwintern im Herbst der Erde Kali beizumengen.

Kommen Cannas mit Trockenheit zurecht?

Cannas stammen ursprünglich aus den Tropen. Aufgrund ihrer Herkunft können sie sich nicht mit Trockenzeiten anfreunden. Sie müssen daher regelmäßig gegossen werden. Am besten ist es, die Erde feucht zu halten. Mit Staunässe können Cannas kurzzeitig umgehen.

Ist ein Rückschnitt notwendig?

Insofern Sie Canna überwintern wollen, sollten Sie das Gewächs Ende Oktober bis kurz über den Boden zurückschneiden . Anschließend lässt sich die Knolle besser ausgraben und überwintern. Achten Sie darauf, die Pflanze erst einzukürzen, wenn ihre Blätter vergilbt sind. Im grünen Zustand produzieren sie noch Nährstoffe, die die Knollen dringend im kommenden Jahr brauchen.

Welche Krankheiten und Schädlinge befallen Cannas?

Die einzige Krankheit, die für Canna speziell ist, ist der Canna Yellow Mottle Virus. Er wird durch eine kühle und feuchte Witterung begünstigt. Wenn Ihre Cannapflanze mit diesem Virus befallen ist, sollten Sie sie entsorgen. Die Samen der Pflanze werden in der Regel nicht befallen. An Schädlingen können Canna vor allem folgende zu nahe treten:

Wie lassen sich Cannas über den Winter bringen?

Das Blumenrohr ist nicht frosthart. Wer es überwintern will, sollte seine Knollen/Rhizome im späten Herbst ausgraben. Die Knollen können in dunklen und kühlen Räumen überwintert werden. Die Temperaturen sollten zwischen 6 und 10 °C liegen.

Am besten ist es, die Knollen in einen Topf mit Erde zu stecken, so dass sie nicht austrocknen. Ab und an sollte die Erde leicht gegossen werden. Starke Nässe sollte jedoch vermieden werden.

Tipps & Tricks

Für eine lange andauernde Blüte: Zupfen Sie regelmäßig die verwelkten Blütenblätter ab oder schneiden Sie die verwelkten Blüten ab. Daraufhin bilden sich neue Blüten am Stock heraus und die Blüte dauert bis zum Herbst an.

KKF

Text: Burkhard

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