Wie lässt sich Canna teilen?

Es lohnt sich, das Blumenrohr alle Jahre wieder zu teilen. Diese Methode gilt bei Canna als die geläufigste Art die Pflanze zu vermehren. Doch was muss dabei beachtet werden?

Canna teilen

Warum sollte man das Blumenrohr teilen?

Grundsätzlich ist es ratsam, Canna alle zwei bis drei Jahre einer Teilung zu unterziehen. Zum einen kräftigt die Teilung die Pflanze. Zum anderen dient das Teilen dem Vermehren. So bleiben Kosten erspart. Einziger Nachteil: Mit dieser Methode können keine neuen Sorten gewonnen werden im Gegensatz zur Aussaat.

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Schritt 1: Rhizome ausgraben und von Erde befreien

Nachdem Sie die Rhizome von Canna unbeschadet über den Winter gebracht haben, können Sie sie teilen. Das sollte am besten im Frühjahr vor dem Pflanzen geschehen. Holen bzw. graben Sie die Rhizome aus ihrem Überwinterungsquartier. Anschließend säubern Sie sie soweit von Erde, dass Sie alle Teile gut erkennen können.

Schritt 2: Rhizome teilen

Als nächstes wird ein geeignetes Werkzeug zum Teilen der Rhizome gewählt. Es eignen sich unter anderen ein Spaten, ein scharfes Messer oder eine Säge. Bevor das Werkzeug benutzt wird, sollte es gesäubert bzw. ggf. desinfiziert werden. Dadurch werden eventuell darauf haftende Krankheitserreger abgetötet.

Jetzt wird das lange Rhizom durchtrennt. Es sollten Teilstücke entstehen, die mindestens ein und maximal drei Augen aufweisen. Die Augen sind die Stellen, die mit ihrer länglich-spitzen Form und ihrer rosa Farbe herausstechen. Zuletzt werden unbrauchbare Teilstücke, die entstanden sind, aussortiert.

Schritt 3: Rhizomteilstücke pflanzen

Die neu gewonnenen Teilstücke der Rhizome müssen gepflanzt werden. Die Erde beim Einpflanzen sollte gut aufgelockert, leicht und nährstoffreich sein. Ein geeigneter Standort für die neuen Rhizome sieht folgendermaßen aus:

  • sonnig bis vollsonnig gelegen
  • windgeschützt
  • warm
  • hohe Luftfeuchtigkeit

Tipps & Tricks

Canna Rhizome sind in der Regel äußerst robust. Alternativ können sie im Herbst geteilt werden. Dies ist jedoch weniger zu empfehlen, da die Rhizome bis zum Spätherbst noch Nährstoffe aus den Blättern saugen.

Text: Anika Gütt

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