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Canna im Kübel: Pflege & Überwinterung

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Die Canna, bekannt für ihre exotische Schönheit und farbenfrohe Blütenpracht, gedeiht auch in unseren Breitengraden prächtig im Kübel. Dieser Artikel führt Sie durch die notwendigen Schritte, um Cannas erfolgreich im Kübel zu kultivieren, von der Vorbereitung des Pflanzgefäßes über die richtige Pflege bis hin zur Überwinterung.

Canna im Kübel

Den Kübel für die Canna vorbereiten

Die richtige Vorbereitung des Pflanzgefäßes ist entscheidend für das erfolgreiche Wachstum Ihrer Canna im Kübel. Achten Sie auf die Größe, Drainage und das passende Substrat, um optimale Bedingungen zu schaffen.

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Wählen Sie zunächst ein stabiles Pflanzgefäß mit einem Mindestvolumen von zehn Litern. Cannas benötigen ausreichend Platz für ihre Wurzeln, um sich gut entwickeln zu können. Stellen Sie sicher, dass das Gefäß über Abflusslöcher verfügt, damit überschüssiges Wasser abfließen kann und Staunässe vermieden wird.

Als nächstes folgt die Drainage: Füllen Sie den Boden des Kübels etwa 10 cm hoch mit Blähton oder einem vergleichbaren Material. Darüber geben Sie hochwertige, humusreiche Blumenerde, die den Nährstoffbedarf der Canna deckt und gleichzeitig gute Drainageeigenschaften aufweist. Optional können Sie das Substrat vor dem Einpflanzen mit einem organischen Dünger anreichern, um das Wachstum zusätzlich zu fördern.

Die Canna in den Kübel einpflanzen

Der ideale Zeitpunkt für das Einpflanzen der Canna ist das zeitige Frühjahr. Da die Pflanze jedoch frostempfindlich ist, sollte sie zunächst im Haus vorgezogen und erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie gebracht werden.

Setzen Sie das Rhizom mit der Wachstumsspitze nach oben etwa 5 bis 10 cm tief in die vorbereitete Erde ein. Achten Sie darauf, das Substrat um das Rhizom herum leicht anzudrücken, ohne es zu verdichten. Nach dem Einpflanzen gießen Sie die Erde gut an, um die Wurzeln zu verankern und eine optimale Startfeuchtigkeit zu gewährleisten.

Stellen Sie die Canna nun an einen hellen und warmen Platz im Haus. Erst wenn keine Frostgefahr mehr besteht und die Pflanze sich langsam an die direkte Sonneneinstrahlung gewöhnt hat, darf sie ins Freie umziehen.

Die Canna im Kübel pflegen

Damit Ihre Canna jedes Jahr mit ihrer Blütenpracht erfreut, ist die richtige Pflege während der Wachstums- und Blütezeit wichtig.

Gießen

Achten Sie auf eine ausreichende Wasserversorgung, insbesondere nach dem Austrieb. An heißen Tagen kann es nötig sein, die Pflanze morgens und abends zu gießen, um die Bodenfeuchtigkeit konstant zu halten. Vermeiden Sie jedoch Staunässe und stellen Sie sicher, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann.

Düngen

Cannas haben einen hohen Nährstoffbedarf. Daher empfiehlt es sich, von Ende Mai bis September einmal im Monat einen NPK-Dünger zu verabreichen. Auch Hornspäne oder Kompost, die beim Einpflanzen in das Substrat eingearbeitet werden, dienen der Nährstoffversorgung. Entfernen Sie zudem regelmäßig verwelkte Blüten, um die Bildung neuer Blütentriebe anzuregen und eine lange Blütezeit zu fördern.

Weitere Pflegetipps

Kontrollieren Sie die Pflanze regelmäßig auf Schädlinge oder Krankheiten und ergreifen Sie gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen. Eine Schicht Rindenmulch kann helfen, die Feuchtigkeit im Substrat zu halten und Unkrautwuchs zu unterdrücken.

Die Canna im Kübel überwintern

Da Cannas nicht winterhart sind, müssen sie frostfrei überwintert werden, um im nächsten Jahr erneut ihre Blütenpracht entfalten zu können.

Schneiden Sie die Pflanze zunächst zurück und entfernen Sie Blätter und Blütenstände, sodass etwa 10 cm über den Rhizomen stehen bleiben. Anschließend heben Sie die Rhizome vorsichtig aus dem Substrat und befreien sie von anhaftender Erde. Lassen Sie die Rhizome einige Tage an einem geschützten Ort antrocknen, bevor Sie sie in eine Kiste mit trockenem Sand oder einem Sand-Erde-Gemisch einlagern. Alternativ können Sie auch Zeitungspapier verwenden.

Wählen Sie für die Überwinterung einen dunklen, kühlen (aber frostfreien) und luftigen Ort mit einer Temperatur zwischen 5 und 10 °C. Kontrollieren Sie die Rhizome alle paar Wochen und befeuchten Sie sie leicht, falls nötig, um ein Austrocknen zu verhindern. Achten Sie jedoch darauf, dass die Rhizome nicht zu feucht werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.