Canna vortreiben: Vorteile und Durchführung

Das neue Jahr ist angebrochen. Viele Gärtner stehen ungeduldig in den Startlöchern. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um das Blumenrohr Zuhause vorzutreiben. Doch warum und wie geht das?

Canna vortreiben

Vorteile des Vortreibens von Canna

Das Vortreiben von Canna in den heimischen vier Wänden hat mehrere Vorteile. Der Vorteil, der die meisten Cannafreunde am stärksten überzeugt, ist, dass die Blüten früher erscheinen. Weiterhin bringt das Vorteiben den Vorteil, später kräftige Jungpflanzen auspflanzen zu können, die so schnell nicht eingehen. Obendrein bringen die kleinen Cannapflanzen lebendiges Grün ins Wohnzimmer und das Vortreiben macht Spaß.

Durchführung des Vortreibens von Canna

Das Überwintern der Rhizome von Canna kann im Januar enden. Dann ist es an der Zeit zum Vortreiben. Befreien Sie die Rhizome von Erde und kürzen Sie die Wurzeln ein.

Anschließend ist es gut, wenn die Rhizome in Stücke mit ein bis drei Augen geteilt werden. Sortieren Sie unbrauchbare Teilstücke aus und kompostieren Sie diese. Die anderen Teilstücke kommen in einen zu 2/3 mit Erde gefüllten und 8 bis 10 cm breiten Topf.

So geht es weiter:

  • Rhizome mit den Augen waagerecht und mittig im Topf platzieren
  • Rhizome mit Erde bis zum Rand des Topfes bedecken
  • sparsam gießen
  • an hellen und warmen Platz stellen (z. B. auf Fensterbank über einer Heizung)
  • ideale Temperatur: 20 bis 25 °C
  • nach 1 bis 2 Wochen schießen die Triebe aus der Erde

Es gilt: Alles weitere wie gehabt

Die Pflanzzeit von Canna ändert sich durch das Vortreiben nicht. Erst nach dem letzten Frost im Frühling sollten die Zuhause vorgetriebenen Jungpflanzen ausgepflanzt werden. Dies ist gewöhnliche zwischen Mitte und Ende Mai (nach den Eisheiligen) der Fall. Direkt beim Auspflanzen sollten die Cannas in eine nährstoffreiche und vorgedüngte Erde kommen.

Tipps & Tricks

Vorsicht vor Sonnenbrand: Gewöhnen Sie Ihre jungen Cannas langsam an das direkte Sonnenlicht. Stellen Sie die Töpfe im Frühling tagsüber jeden Tag für einige Stunden hinaus auf den Balkon oder die Terrasse.

Text: Anika Gütt

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