Calla richtig überwintern

Der weitaus größte Teil der Calla-Sorten verträgt keine Minustemperaturen. Sie müssen im Haus vor kühlen Temperaturen geschützt werden. Generell gilt, dass weißblühende Sorten robuster sind als farbige Zimmercalla-Arten. Eine Überwinterung im Haus ist aber auch für sie notwendig.

Calla im Winter
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Calla im Topf überwintern

Eine Calla im Topf zu überwintern, lohnt sich vor allem dann, wenn es sich um eine Sorte mit immergrünen Blättern handelt. Nach der Blüte wird sie

  • Nicht mehr gegossen
  • An einen kühlen, aber hellen Ort gebracht
  • Von gelben Blättern befreit
  • Ab Januar aus dem Winterquartier geholt
  • Langsam angegossen
  • Vorsichtig an wärmere Temperaturen gewöhnt.

Immergrüne Calla müssen Sie nicht zurückschneiden. Gelbe Blätter sollten Sie entfernen. Achten Sie darauf, dass sich keine Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben auf der Pflanze ausbreiten können.

Calla als Blumenzwiebel überwintern

Wenn Sie Calla ins Freiland gepflanzt haben, müssen Sie die Zwiebeln zur Überwinterung rechtzeitig ausgraben. Blumenzwiebeln von Zimmerpflanzen können Sie ebenfalls ohne Erde überwintern.

Befreien Sie sie von Erde und legen Sie sie an einen Ort, an dem sie austrocknen kann. Das Laub schneiden Sie ab.

Trennen Sie die kleinen Tochterknollen ab und lagern sie extra. Sie können sie im nächsten Jahr zur Vermehrung verwenden.

Zwiebeln der Calla aus dem Winterquartier holen

Die Zwiebeln der Calla setzen Sie ab Januar in neue Töpfe mit frischer Erde.

Um Calla ins Blumenbeet zu pflanzen, müssen Sie bis Ende Mai warten. Vorher ist der Boden zu kalt.

Tipps & Tricks

Eine Calla, die winterhart ist, ist die Sorte „Crowsborough“. Sie verträgt Temperaturen bis zu -20 Grad und kann deshalb über Winter im Garten bleiben.

Text: Sigrid Hestermann
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