Die Samen der Butterblume – Aussehen, Aussaat und mehr

Buttergelb leuchten die schalenförmigen Blüten. Ihnen hat die Butterblume ihren Namen zu verdanken und aus ihnen entwickeln sich ihre Samen, mithilfe derer sie sich gern ungehindert auf Feuchtwiesen ausbreitet. Was sollte man über die Samen der Butterblume wissen?

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Frucht und Samen der Butterblume sind sehr unscheinbar

Welche äußeren Merkmale besitzen die Samen der Butterblume?

Die Samen der Butterblume sind recht unscheinbar. Sie stehen in so genannten Achänen zusammen und bilden zu mehreren eine Nussfrucht, ähnlich wie bei Erdbeeren. Oftmals sind die Samen mit der Fruchtwand verklebt. Die Frucht selbst befindet sich am Ende eines langen Stiels.

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Die einzelnen Samen der Butterblume sind nur wenige Millimeter groß, kugelig bis eiförmig und meist leicht abgeflacht. An einem Ende befindet sich ein kleiner Fruchtschnabel. Die Farbe der Samen ist zunächst grün. Bei Vollreife werden sie bräunlich.

Was sollte man vor der Aussaat der Samen der Butterblume machen?

Da es sich bei den Samen der Butterblume um Kaltkeimer handelt, müssen sie eine Kälteperiode durchlaufen, um anschließend keimen zu können. Im Handel erhältliche Samen wurden in der Regel schon stratifiziert. Wenn Sie die Samen selbst geerntet haben, ist es am besten, wenn Sie sie entweder ein paar Wochen in den Kühlschrank legen oder sie schon im Herbst ins Freiland säen.

Wie werden die Samen der Butterblume korrekt gesät?

Bereits stratifiziert, können die Samen der Butterblume direkt ins Freiland oder in Töpfe gesät werden. Der ideale Zeitraum dafür ist zwischen März und April. Verwenden Sie bei einer Voranzucht Zuhause spezielle Anzuchterde. Die Samen werden leicht mit Erde bedeckt und danach vorsichtig gegossen. Bei 20 °C keimen sie innerhalb von 1 bis 2 Wochen.

Sind die Samen der Butterblume giftig?

Ähnlich wie die anderen Teile der Butterblume so sind auch die Samen giftig. Sie sollten die giftigen Samen daher nicht offen liegen lassen, wenn Kinder oder Haustiere in Ihrem Haushalt leben. Ein Verzehr dieser kann je nach Dosis von Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu Schwindel, Erbrechen, Kopfschmerzen und Atemnot führen.

Wann können die Samen der Butterblume gesammelt werden?

In der Regel reifen die Samen zwischen Juni und September aus und können dann gesammelt werden. Das Ausreifen der Samen der Butterblume hängt davon ab, wann die Blüten erscheinen. Bevor Sie die Samen sammeln, sollten Sie sichergehen, dass sie ausgereift sind. Im reifen Zustand kleben sie weniger an der Frucht, sondern fallen beim Berühren herunter.

Tipp

Samenstände entfernen, um unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern

Vielen Gärtnern sind Butterblumen regelrecht ein Dorn im Auge. Sie verbreiten sich völlig unkontrolliert und schnell, wenn sie ihre Samen ausbilden können. Dabei helfen ihnen Wind und Vögel. Wollen Sie eine Ausbreitung verhindern, entfernen Sie die Samenstände!

Text: Anika Gütt
Artikelbild: Philip George Jones/Shutterstock

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