Wiesensalbei ist nicht giftig, sondern eine Heilpflanze

Wie der Echte Salbei ist auch die Wildform Wiesensalbei nicht giftig. Die Wildpflanze enthält im Gegenteil genau dieselben Wirkstoffe wie alle anderen Salbeiarten und zählt deshalb zu den Heilpflanzen. Die Wirkung ist allerdings wesentlich geringer als die des Echten Salbeis.

Wiesensalbei essbar
Wiesensalbei ist alles andere als giftig

Wiesensalbei enthält keine giftigen Stoffe

Giftstoffe sind in den Blättern und Blüten des Wiesensalbeis nicht vorhanden. Die Wildpflanze enthält einige Wirkstoffe, die bei Entzündungen, Schweißausbrüchen und anderen Beschwerden Linderung verschaffen.

Zu den Inhaltsstoffen gehören:

  • Gerbsäure
  • Bitterstoffe
  • Flavonoide
  • Kampfer
  • ätherische Öle
  • östrogenartige Wirkstoffe

Wiesensalbei hat einen milderen Geschmack als Echter Salbei. Die Blätter passen deshalb auch gut zu Salaten oder werden als Dekoration von Gemüseplatten und Suppen verwendet.

Tipps

Wiesensalbei hat eine lange Blütezeit. Von Mai bis August bilden sich immer neue Blütenstände mit den typischen blau-violetten, gelegentlich auch weißen oder rosa Blüten. Als Heilkraut werden die Blätter während der ganzen Blütezeit gesammelt.

Text: Sigrid Hestermann

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.