Weiden im Garten: Giftig oder harmlos für Haustiere?
Insbesondere wenn Sie Haustiere besitzen, achten Sie wahrscheinlich sehr darauf, keine toxischen Pflanzen im eigenen Garten zu halten. Müssen Sie deshalb auch auf eine Weide verzichten? Hier erfahren Sie die Antwort.
Giftigkeit
Weiden sind vor allem als dekorativer Osterstrauchs ehr beliebt. Lassen Sie Kleinkinder und Haustiere unbeaufsichtigt, ist nicht ausgeschlossen, dass sie Baumteile verzehren. Dass sie davon gesundheitlichen Schaden nehmen, müssen Sie dennoch nicht befürchten. Grundsätzlich sind alle Teile der Weide ungiftig und somit essbar. Junge Blätter können Sie sogar im Salat verwenden. Jedoch weisen Rinden und Blüten einen eher bitteren Geschmack auf. Kinder und Tiere werden die Weide aufgrund dessen wohl kein zweites Mal anrühren. Da es rund 450 verschiedene Weidenarten vom Zwergstrauch bis zum imposanten Baum gibt, lässt sich für jeden tierfreundlichen Garten das passende Gehölz finden.

Medizinischer Nutzen
Der bittere Geschmack zeugt von dem enthaltenen Salicin. Dieses findet aufgrund seiner heilenden Eigenschaften Verwendung in der Medizin.
- Es befreit von Kopfschmerzen (Wirkstoff in Aspirin Tabletten).
- Es senkt Fieber.
- Es wirkt gegen Rückenschmerzen und rheumatischen Beschwerden.
Überdies können Sie die Rinde als Tee aufbrühen. Wenn Sie Wildpflanzen für solche Zwecke sammeln, meiden Sie unbedingt das gelb blühende Jakobs-Kreuzkraut, da bei dieser Staude alle Pflanzenteile stark giftig sind. Damit Sie die Pflanze beim Sammeln rechtzeitig erkennen, sollten Sie beachten, dass das zweijährige Jakobskreuzkraut im ersten Jahr lediglich eine Blattrosette ohne die warnenden gelben Blüten ausbildet.

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