Brunnenkresse

Brunnenkresse erfolgreich anbauen: Pflege und Standort-Tipps

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Die Brunnenkresse ist relativ pflegeleicht, vorausgesetzt, sie steht am richtigen Standort. Zu viel Wasser kann man ihr praktisch gar nicht geben, denn sie gehört zu den Wasserpflanzen. Dünger benötigt sie dagegen nicht.

Brunnenkresse Pflege
AUF EINEN BLICK
Wie pflege ich Brunnenkresse richtig?
Um Brunnenkresse optimal zu pflegen, sollten Sie einen halbschattigen Standort wählen, regelmäßig mit sauerstoffreichem Wasser versorgen und im Winter einen Winterschutz bieten. Der Anbau auf der Fensterbank ist ebenfalls möglich. Schützen Sie die Pflanze vor Schnecken und anderen Schädlingen.

Brunnenkresse auf der Fensterbank ziehen

Auch auf der Fensterbank können Sie Brunnenkresse anbauen. Sie benötigen dafür jedoch einen großen Übertopf und einen Innentopf mit einer Drainageschicht aus grobem Kies oder Tonscherben. Der Übertopf muss jeden zweiten Tag mit frischem Wasser gefüllt werden. So kann die Brunnenkresse immer gut und reichlich Wasser ziehen.

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Wie viel Wasser braucht Brunnenkresse?

Brunnenkresse benötigt viel und sauerstoffreiches Wasser. Am besten steht sie an einem fließenden Gewässer, zum Beispiel einem Bach. Ist dies nicht möglich, dann muss sie mindestens jeden zweiten Tag gegossen werden. Hat die Brunnenkresse nicht genug Wasser, dann wird sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.

Brunnenkresse im Winter

Die Brunnenkresse gilt als winterhart. Sie verträgt ohne Probleme Frost bis -10 °C. Bei niedrigeren Temperaturen können Sie ihr einen Winterschutz aus Vlies geben. Wichtig ist jedoch, dass das Wasser nicht gefriert, in dem die Brunnenkresse steht.

Typische Krankheiten der Brunnenkresse

Wenn die Brunnenkresse mit den Wurzeln immer in frischem Wasser steht, dann ist sie relativ unempfindlich gegen Krankheiten und Schädlinge. Ihr größter Feind ist die Schnecke. Davor sollten Sie Ihre Brunnenkresse so gut wie möglich schützen und alle Schnecken entfernen.

Auch Läuse, Mehltau und Pilze können es auf Ihre Pflanzen abgesehen haben. Verwenden Sie chemische Mittel zur Bekämpfung, dann ist die Brunnenkresse nicht mehr genießbar. Schneiden Sie dagegen die Pflanze zurück und warten auf die neuen Triebe, können Sie auf eine baldige Ernte hoffen.

Die Ernte der Brunnenkresse

Die Brunnenkresse gehört zu den wenigen Pflanzen, von denen Sie auch im Winter noch im eigenen Garten ernten können. Ab September sind die Jungpflanzen des Frühjahrs groß genug, dass Sie mit der Ernte beginnen können. Diese dauert dann bis zum Mai, kurz bevor die Brunnenkresse blühen wird.

Das Wichtigste in Kürze:

  • halbschattiger Standort
  • winterharte Pflanze
  • viel frisches Wasser
  • Anbau auf der Fensterbank möglich

Tipps & Tricks

Mit Brunnenkresse haben Sie auch im Winter die Möglichkeit, Vitamine im eigenen Garten zu ernten.

UE

Bilder: stuartpitkin / iStockphoto