Ist das Wiesenschaumkraut giftig?

Wiesenschaumkraut ist nicht nur ungiftig sondern sogar ein Heilmittel gegen verschiedenartige Beschwerden, allerdings ist es nicht ganz frei von Nebenwirkungen. In großen Mengen reizen die Inhaltsstoffe des Wiesenschaumkrauts nämlich sowohl den Magen als auch die Nieren.

Wiesenschaumkraut essbar
Wiesenschaumkraut ist nicht giftig sondern ein leckeres Wildkraut

Wiesenschaumkraut enthält Bitterstoffe, ätherische Öle, Vitamin C und Senfölglykoside. Diese wirken stoffwechselanregend und verdauungsfördernd, aber auch blutreinigend, antibakteriell und schleimlösend. So kann Wiesenschaumkraut bei einer Vielzahl von Beschwerden lindernd wirken. Es wird gegen Rheuma, Frühjahrsmüdigkeit und Schmerzen ebenso eingesetzt wie bei Diabetes, Bronchitis, Hautproblemen und Unterleibsschmerzen.

Der Geschmack von Wiesenschaumkraut ist leicht scharf, ähnlich wie Kresse, das liegt an den Senfölglykosiden. Während der Blüte wird der Geschmack der Blätter leicht bitter. Die jungen Blätter schmecken gut in Salaten oder Suppen oder auf einem Butterbrot.

Die Heilwirkung von Wiesenschaumkraut:

  • antibiotisch (antibakteriell)
  • schleimlösend
  • verdauungsfördernd
  • blutreinigend
  • stoffwechselanregend

Tipps

In größeren Mengen reizt Wiesenschaumkraut den Magen und die Nieren, setzen Sie es also nur sparsam auf Ihren Speiseplan.

Text: Ursula Eggers

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