Blumenzwiebeln

Wühlmäuse im Garten? Diese Blumenzwiebeln bleiben verschont

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Wühlmäuse im Garten können ärgerlich sein, besonders wenn sie Ihre Blumenzwiebeln anknabbern. Dieser Artikel stellt Ihnen verschiedene Blumenzwiebeln vor, die von Wühlmäusen gemieden werden, und gibt Tipps, wie Sie Ihre Pflanzflächen schützen können.

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Narzissen können Wühlmäuse nicht leiden

Blumenzwiebeln, die Wühlmäuse nicht mögen

Es gibt eine Vielzahl von Blumenzwiebeln, die von Wühlmäusen verschmäht werden und daher bedenkenlos im Garten gepflanzt werden können.

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Narzissen

Narzissen, auch als Osterglocken bekannt, blühen in Gelb, Orange oder Weiß und sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Sie sind giftig, weshalb Wühlmäuse sie meiden.

Kaiserkronen

Kaiserkronen können über einen Meter hoch wachsen und blühen im April und Mai in Gelb, Rot oder Orange. Sie besitzen einen strengen Geruch und sind giftig, was sowohl Wühlmäuse als auch andere Tiere fernhält.

Traubenhyazinthen

Diese Pflanzen blühen zwischen März und Mai mit leuchtend blauen Blütenständen. Sie sind leicht giftig und daher für Wühlmäuse unattraktiv.

Schneeglöckchen

Als eine der ersten Frühlingsboten erscheinen Schneeglöckchen oft schon im Januar oder Februar mit zarten, weißen Blüten. Auch sie sind giftig und werden von Wühlmäusen gemieden.

Blausterne

Blausterne blühen von März bis April in Blau oder Weiß und erreichen eine Höhe von etwa 15 cm. Auch diese Pflanzen sind giftig und somit für Wühlmäuse uninteressant.

Weitere Möglichkeiten, Blumenzwiebeln vor Wühlmäusen zu schützen

Neben der Wahl geeigneter Blumenzwiebeln gibt es weitere Methoden, um die Zwiebeln vor Wühlmäusen zu schützen.

Drahtkörbe

Drahtkörbe stellen einen effektiven Schutz dar. Sie können diese kaufen oder aus engmaschigem Maschendraht selbst herstellen. Die Blumenzwiebeln werden in den Korb gepflanzt und dieser anschließend in die Erde eingesetzt. So bleiben die Zwiebeln für Wühlmäuse unerreichbar.

Pflanzen, die Wühlmäuse vertreiben

Einige Pflanzen, deren Geruch Wühlmäuse nicht mögen, können als natürliche Abwehr dienen. Dazu gehören:

  • Kaiserkronen: Der strenge Geruch der Zwiebeln schreckt Wühlmäuse ab.
  • Knoblauch: Knoblauchzehen in die Gänge der Wühlmäuse gesteckt, können diese vertreiben.
  • Walnussblätter: Der Geruch von Walnussblättern ist für Wühlmäuse unangenehm.
  • Zweige von Thuja, Fichte und Holunder: Diese können in den Gängen verteilt werden, um Wühlmäuse fernzuhalten.

Lebendfallen

Mit Lebendfallen können Wühlmäuse gefangen und anschließend weit entfernt vom Garten wieder ausgesetzt werden. Geeignete Köder sind geschälte Möhren, Knollensellerie, Kartoffeln, Äpfel oder Topinambur-Knollen. Von November bis März, wenn das Nahrungsangebot für Wühlmäuse knapp ist, lassen sie sich am besten anlocken.

Bilder: Kamrad71 / Shutterstock